A-190-1 MIDI-to-CV/Gate/Sync Interface

Der A-190-1 ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: Juni 2021

Das A-190-1 MIDI-to-CV / Gate / Sync Interface stellt eine recht umfangreiche Midi-Anbindung für A-100 Systeme zur Verfügung.

Über »Clock« und »Reset« lässt sich eine Synchronisierung von A-155 Sequencern etc. mit Midi- oder Software­sequencern realisieren.

Das Interface hat einen Gate- sowie zwei Steuerspannungs-Ausgänge. Pitchbend, Portamento und ein LFO sind per Software in dem Modul realisiert.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A190-1-IN

Ausgänge:

CTRL-A190-1-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A190-1-SW

Menüstruktur

Im Folgenden werden alle Menüs, sowie die dort jeweils einstellbaren Parameter beschrieben. Wenn ein Menü mehr als einen Parameter hat, dann erfolgt die Einstellung über Midi-Befehle / Noten.

Im normalen Betrieb sind alle 6 LEDs auf der linken Seite des Moduls aus, nur die drei LEDs für Clock, Reset und Gate leuchten bei entsprechenden Ereignissen auf. Zum Programmieren des A-190-1 drückt man zunächst auf den „Menü“-Taster. Die oberste linke LED (mit „Channel“ bzw. „CV1“ beschriftet) blinkt nun rasch hintereinander.

Performance und Config

Die Programmiermöglichkeiten sind in 2 Gruppen aufgeteilt: „Performance“ für häufig anzupassende Parameter und „Config“ für eher allgemeine Grundeinstellungen. Die jeweils zu programmierende Funktion wird durch eine der 6 LEDs auf der linken Seite angezeigt: sie blinkt schnell bei Performance-Funktionen, langsam bei Config-Funktionen, die Beschriftungen befinden sich links der LED für Performance und rechts der LED für Config.

Zwischen diesen beiden Gruppen kann man durch Drücken des „Group“-Tasters wechseln. Die einzelnen Funktionen werden durch wiederholtes Drücken auf den „Menü“-Taster ausgewählt und können dann eingestellt werden. Die ausgewählte Funktion bewegt sich bei den Performance-Funktionen von oben („Channel“) nach unten („Bend W.“), bei den Config-Funktionen von unten („CV2“) nach oben („CV1“).

Je nach Funktion kann nun manuell über die „Inc“- und „Dec“-Taster oder über Midi programmiert werden. Nach wiederholtem Drücken des „Menü“-Tasters gelangt man wieder in den normalen Betriebsmodus und keine der 6 LEDs blinkt mehr.

Speichern

Um die vorgenommenen Einstellungen zu speichern, so dass sie beim nächsten Einschalten des A-100 wieder zur Verfügung stehen, muss man gleichzeitig die beiden Taster „Dec“ und „Inc“ drücken. Die 6 Menü-LEDs leuchten zunächst alle auf, bis Sie die beiden Taster loslassen, danach blinken alle 6 LEDs langsam und danach schnell. Fertig.

Das Performance-Menü im Detail

Funktion:Beschreibung:
ChannelMidi-Kanal, den das A-190-1 empfängt und verarbeitet.
Einstellung manuell über »Inc« / «Dec«-Taster.
LFO Frq.Frequenz des Software-LFOs (von ca. 0,2 bis 20 Hz).
Einstellung manuell über »Inc« / «Dec«-Taster.
GlideFür ein Portamento der über Midi eingespielten Noten (Ausgabe an »CV1«).
Einstellung per Midi: Prog Change – Nummer ist die Portamento-Zeit mal 20 ms (Prog Change 10 führt z.B. zu 200 ms Portamento-Zeit).
AssignZuordnung der Noten, wenn mehrere Tasten gleichzeitig gedrückt werden.
Einstellung per Midi: Prog Change 1 = Last Note Priority, Prog Change 2 = Highest Note Priority.
Arpeg.Die Funktion ist aktuell nicht implementiert.
Bend W.Maximaler Bereich für das Pitch Bending.
Einstellung per Midi: zuerst wird ein Referenzton gespielt (z.B. C3), danach der Ton für das maximale Pitch Bending (z.B. G3 – das Bending verschiebt dann um +/- eine Quinte).

Das Config-Menü im Detail

Funktion:Beschreibung:
CV2Dem Ausgang »CV2« kann hier ein Midi-Parameter zur Wandlung in eine Steuerspannung zugewiesen werden.
Manuelle Einstellung: 0 = Velocity (zusätzlich Midi Note On und Off erforderlich), 1 = Programm Change, 2 = Controller (gewünschten beliebigen Midi-Controller senden lassen), 3 = Pitch Bend, 4 = monophoner Aftertouch, 5 = polyphoner Aftertouch.
Retrig.Hier kann eine Zeit von 1 ms bis 127 ms eingestellt werden, um die das Gatesignal bei aktiviertem »Retrigger« und Legato-Spiel unterbrochen wird.
Einstellung per Midi: Prog Change – mit der Nummer der Zeit in ms.
Oder manuell über »Inc« / «Dec«-Taster.
ScaleDamit kann eine von 1 V / Oktave abweichende Spreizung der Kennlinie eingestellt werden.
Einstellung manuell über »Inc« / «Dec«-Taster.
OffsetHier können von 0 V abweichende Werte für die Spannung der Referenznote an »CV1« eingestellt werden.
Einstellung manuell über »Inc« / «Dec«-Taster.
ClockFür die Clock können zwei Parameter (per Midi) eingestellt werden:
Teiler: Das Verhältnis zwischen der Midi-Clock (die immer mit 96 Clock-Impulsen pro Takt arbeitet) und dem ausgegebenen Clocksignal kann hier genau eingestellt werden.
Einstellung per Midi: Prog Change – mit der Nummer des gewünschten Teilers (1-64).
Polarität: Analog zur Gate-Polarität.
Einstellung per Midi: Prog Change 65 = positive Clock, Prog Change 66 = negative Clock.
CV1Für den Steuerspannungs-Ausgang CV1 und den Gate-Ausgang können gleich mehrere Parameter (per Midi) programmiert werden:
Channel & Referenznote: Midi-Kanal, auf dem das Modul empfängt, sowie die tiefste mögliche Note. Die Einstellung erfolgt am besten über eine Midi-Note (meist ein C2 bzw. Midi Note Nr. 36).
Polarität des Gates: Für das A-100 System werden positive Gatesignale (»an« = +12 V, »aus« = 0 V) benötigt, das ist die Werkseinstellung. Für andere Systeme kann auf ein negatives Gate (»an« = 0 V, »aus« = +12 V) umgeschaltet werden.
Einstellung über Midi: Prog Change 1 = positives Gate, Prog Change 2 = negatives Gate.
CV Charakteristik: V / Oktave (Werks­einstellung) oder Hz / V (z.B. für alte Korg Synthesizer). Einstellung über Midi: Prog Change 3 = V / Oktave, Prog Change 4 = Hz / V.
Retrigger: Der Retrigger fügt bei überlappenden Tönen (Legato-Spiel) kleine Pausen in das Gatesignal ein. Einstellung über Midi: Prog Change 5 = Retrigger aus, Prog Change 6 = Retrigger an.

Wichtig: Buszugriff!

Das Modul leitet die Steuerspannung von »CV1« und das Gate auf die entsprechenden Leitungen im A-100 Bus. Bei Bedarf können die beiden entsprechend beschrifteten Jumper auf der Platine (»INT.CV« und »INT.GATE«) entfernt werden, um den Bus-Zugriff zu unterbinden.

Achten Sie darauf, dass das A-190-1 unbedingt das einzige auf den Bus »schreibende« Modul ist, da es sonst zu einem Kurzschluss kommt, der die Module beschädigen kann.

Zusätzlicher Strombedarf bei +5 V

Das Modul benötigt neben den üblichen +12 V noch eine Stromversorgung von 50 mA an +5 V. Ab dem neuen Netzteil PSU3 wird diese Versorgungsspannung standardmäßig über den Bus bereitgestellt. Ältere Netzteile erfordern z.B. den 5V Low Cost Adapter, der auf einen freien Steckplatz auf dem gleichen Bus wie das Modul aufgesteckt wird und der dann die +5V zur Verfügung stellt.

Achtung: Den 5V-Adapter keinesfalls bei einem neuen PSU3-Netzteil einsetzen! (Gefahr der Beschädigung von Netzteil bzw. Adapter.)

Alternativen

Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Midi-Interfaces bei Doepfer, eine modernisierte und deutlich bequemer zu programmierende Version ist der A-190-4. Wer auf einige der Features verzichten kann, mag zum 6 TE schmalen A-190-3 greifen.

Technische Daten

Breite10 TE
Tiefe95 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -0 mA (-12V)
Zusätzlicher Strombedarf50 mA (+5V)

A-163 Voltage Controlled Frequency Divider

Der A-163 ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: Juni 2021

Einen Frequenzteiler spannungsgesteuert zu konstruieren, scheint zunächst keine besonders naheliegende Idee. Aber es lassen sich damit sowohl beim Einsatz als Audiofrequenzteiler, als auch bei der Teilung von Clocksignalen sehr lohnende Effekte erzielen.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A163-IN

Ausgänge:

CTRL-A163-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A163-SW

Noch ein Suboszillator

Der A-163 VC Frequency Divider kann natürlich auch ganz banal als einfacher Suboszillator eingesetzt werden:

Der Sägezahnausgang des A-110-1 VCOs wird mit dem Frequenzteilerausgang des A-163 gemischt und in einem A-102 Filter weiter bearbeitet.

Modulation des Teilerfaktors

Interessanter wird es, wenn das Modul seine Stärken ausspielen kann und der Teilerfaktor durch einen ADSR-Generator oder LFO moduliert wird. Dadurch kann sehr lebendig in das Klangspektrum eingegriffen werden.

Ein A-140 Hüllkurvengenerator moduliert sowohl die Eckfrequenz, als auch den Teilerfaktor des A-163 Suboszillators, der dann (je nach Polarität der Modulationsspannung) zu den nächst höheren / niedrigen »Subharmonischen« weiterschaltet.

Klangbeispiele

Das Setup ist wie oben beschrieben: Das Rechtecksignal eines (relativ hoch gestimmten) A-110-1 VCOs wird in den A-163 geleitet, dessen Ausgangssignal und das Sägezahnsignal des VCOs werden gemischt und in ein A-102 Filter geleitet. Ein ADSR moduliert das Filter, die Frequenzteilung und einen nachgeschalteten A-132-3 VCA.

Der „Manual“ Regler des Frequenzteilers steht etwa auf 2,5, ich starte mit CV etwa 5 (d.h. keine Modulation in der Mittelstellung), dann erhöhe ich den Einfluss des ADRSs auf den A-163, reduziere wieder und gehe in den negativen Bereich unter 5. Dann folgt noch etwas Anpassung des ADSRs (längere Attack-Zeit) und weitere Veränderungen der CV-Intensität beim Frequenzteiler. Alles zusammen wird von einem einfachen Arpeggio (Arturia KeyStep) gesteuert.

Manche Ergebnisse aus dem modulierten Frequenzteiler erinnern doch stark an Spielekonsolen aus den Achziger Jahren…

Anpassung an Clock- oder Audiosignale

Gesetzter Jumper auf der Platine des A-163 VC Frequency Dividers.

Das Modul ist werkseitig auf die Frequenzteilung von Audiomaterial ausgelegt. Wie immer bei Frequenzteilern ist auch hier der Einsatz für Clocksignale in interessantes Einsatzgebiet. Damit der A-163 auch sehr langsam getaktete Eingangssignale verarbeiten kann, muss auf der Platine eine Steckbrücke („Jumper“) aufgesteckt werden.

Alternativen

Der A-115 Audio Divider ist ein vergleichbares Modul, das jedoch nicht spannungsgesteuert arbeitet und lediglich bestimmmte, feste Teiler anbietet. Der A-113 Trautonium Subharmonic Generator ist vergleichbar flexibel – wenn auch nicht spannungsgesteuert, aber doch programmierbar und mit vier parallel arbeitenden Frequenzteilern ausgestattet.

Eher für Clocksignale ausgelegt sind die beiden Clock-Divider A-160-1 und A-160-2 (beide sind jedoch ebenfalls nicht über Steuerspannungen kontrollierbar).

Einen 1:1 Ersatz für den spannnungsgesteuerten A-163 gibt es leider noch nicht, daher ist es schade, dass das Modul künftig nicht mehr hergestellt werden wird.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe45 mm
Strombedarf40 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-133 Dual Voltage Controlled Polarizer

Der A-133 VC Polarizer ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr produziert werden.

Stand: Juni 2021

Der A-133 Dual Voltage Controlled Polarizer verfügt über zwei identische Sub-Module. Beide Polarisierer können sowohl manuell, als auch über Steuerspannungen kontrolliert werden.

Der maximale Bereich der Verstärkung reicht von etwa -2,5 bis +2,5. Damit kann das Modul auch gut als Aufholverstärker eingesetzt werden (z.B. um Trigger-/Gate­signale anzupassen).

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A133-IN

Ausgänge:

CTRL-A133-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A133-SW

Automatisierung

Alles, wofür Sie einen manuell regelbaren Polarisierer einsetzen würden, kann mit dem A-133 ebenfalls erledigt werden, nur eben mit der Option, das durch Hüllkurven, LFOs usw. automatisch zu steuern. Ein Effekt-Klang könnte z.B. auf einem VCO aufbauen, dessen Frequenz von einem LFO mit einer Sägezahnschwingung moduliert wird. Wenn hier zwischen LFO und VCO der A-133 eingebaut wird (selbst durch einen langsamen LFO moduliert), dann schwankt die Frequenzmodulation des VCOs zwischen aufsteigendem und absteigendem Sägezahn.

Auch hier gemeinsam mit dem Max / Min

Zusammen mit einem (oder zwei in Reihe geschalteten) A-172 Max / Min lässt sich ein ungewöhnlicher modulierbarer »Waveshaper« bauen:

Zwei Ausgänge (z.B. Sägezahn und Sinus) eines VCOs werden beide durch einen A-133 bearbeitet und dann in den Max / Min eingespeist. Die Polarisierer können z.B. durch LFOs oder einen A-155 Sequencer moduliert werden.

Einsatz als »Ringmodulator«

Ein VCO als Steuerspannungsquelle und ein zweiter VCO als Audioeingang ergeben mit dem A-133 eine sehr flexible Ringmodulation.

Der Polarizer lässt sich in Prinzip sehr ähnlich wie ein Ringmodulator einsetzen, klingt aber etwas anders. Das Modul bietet dabei die Möglichkeit, über den »Man.«-Regler eines der Signale mit einer Offsetspannung zu versehen und das andere Signal mit dem »CV«-Regler abzuschwächen / zu verstärken. Die erzielbare Modulationstiefe / Verstärkung ist dabei mit einem Faktor von ca. +/- 2,5 deutlich größer als beim Ringmodulator.

Über eine Kombination von hohem »Man.« Offsetwert und starker Modulation (Regler »CV«) ist dabei auch ein Clipping des Eingangssignals möglich, was die Klangmöglichkeiten noch einmal erweitert.

»Ringmodulation« mit dem VC Polarizer und Clipping des Eingangssignals.

Wie der Ringmodulator lässt sich der VC Polarizer natürlich auch für die Erzeugung von komplexen Steuerspannungen (z.B. aus zwei LFOs) einsetzen.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe50 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-138c Polarizing Mixer

Das Modul ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: Juni 2021

Der A-138c Polarizing Mixer ist zum flexiblen Mischen von Steuerspannungen geeignet, kann aber auch für spezielle Audioanwendungen eingesetzt werden.

Die Eingangssignale werden entweder positiv (Reglerpositionen rechts von der »12 Uhr«-Position) oder invertiert, d.h. mit umgekehrtem Vorzeichen (Reglerposition links von »12 Uhr«) zur Summe hinzugefügt.

Die Nullposition (kein Signal wird durchgelassen) liegt in der Mittelstellung der Regler (»12 Uhr«).

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A138c-IN

Ausgänge:

CTRL-A138c-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138c-SW

Mischen und Invertieren von Steuerspannungen

Für das Mischen von Steuerspannungen ist der A-138c eine Alternative zum A-138a, weil hier zusätzlich mit den invertierten Signalen gearbeitet werden kann – man spart sich ggf. einen Invertierer. Andererseits wird dieser Komfort durch einen halbierten Reglerweg erkauft – die andere Hälfte deckt ja jeweils den Pegel des gleichen Signals, nur mit anderem Vorzeichen ab.

Mischen und Invertieren von Audiosignalen

Bei Audiosignalen ist der Einsatz von zueinander synchronen Eingangssignalen interessant (wenn auch ganz bestimmt nicht zwingend erforderlich), weil man dabei gezielt mit Auslöschungen / Additionen auf der Ebene von einzelnen Schwingungen arbeiten kann.

Zwei synchronisierte VCOs, der Sinus wird vom Sägezahn subtrahiert.

Die Signale zweier A-110-1 VCOs werden gemischt: ein Signal »normal« (+5), das andere invertiert (-3). Die dabei entstehenden Auslöschungen klingen anders als bei gleich gepolten Signalen: Das Ergebnis erinnert eher an eine Pulsschwingung.

Synchrone Schwingungen erhält man z.B. beim Mischen der Einzelausgänge eines einzelnen Oszillators oder über eine Synchronisation (Sync-Buchse) von Oszillatoren.

Regelbare Spannungsquelle -5V bis +5V

Wie bei den A-138a / A-138b Mixern oder dem A-138m Matrix Mixer kann auch beim A-138c der erste Kanal als Offsetgenerator eingesetzt werden, in diesem Fall für eine Spannung von -5V bis +5V.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe35 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-138e Quad Three-Way Crossfader / Mixer / Polarizer

Das Modul ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: September 2021

Der A-138e Quad Crossfader / Mixer / Polarizer besteht aus vier identischen Sub-Modulen, die auf kleinem Raum wieder eine Reihe von recht unterschiedlichen Funktionen bereitstellen. Das Ganze auf noch moderaten 16 TE ist ein nettes »Schweizer Taschenmesser« zum Mischen und Überblenden von Audiosignalen oder Steuerspannungen.

Doepfer nennt nicht weniger als 5 unterschiedliche Funktionen für das Modul. Welche davon genutzt wird, hängt von der Stellung des Schalters, sowie davon ab, welche der Eingangsbuchsen verwendet werden. Die Vielseitigkeit bedeutet hier eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man das Modul intuitiv und schnell einsetzen kann.

Bedienelemente (4-fach identisch vorhanden)

Eingänge:

CTRL-A138e-IN

Ausgänge:

CTRL-A138e-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138e-SW

Einsatz als dreifacher Crossfader:

Dreifacher Crossfader.

Bei Nutzung aller 3 Eingangsbuchsen kann der Ausgang zwischen den 3 Signalen von »A« über »B« nach »C« weich überblendet werden: Reglerposition ganz links gibt nur »A« aus, zwischen links und der Mitte eine Mischung von »A« und »B«, ganz in der Mitte nur »B«, weiter rechts dann eine Mischung aus »B« und »C« und bei ganz rechter Position nur Signal »C«. Der Schalter für den Eingang B befindet sich auf der rechten Position.

Einsatz als zweifacher Crossfader:

Zweifacher Crossfader.

Wenn man nun den Stecker aus der Buchse »B« zieht, bleibt ein Crossfader für »A« und »B« übrig (der Schalter unter der Buchse »B« befindet sich auf der linken Position – damit ist der Schaltkontakt der Buchse »B« offen). Der Regler bestimmt wie bei einem klassischen Crossfader das Mischungsverhältnis von »A« und »C«: Ganz links liegt nur »A« am Ausgang an, in der Mitte beide Signale mit gleichem Pegel, ganz rechts nur Signal »C«.

Einsatz als zweifacher Abschwächer:

Zweifacher Abschwächer.

Ähnlich dem Crossfader, nur ist diesmal der Schalter unter der Buchse »B« auf der rechten Position, der Schaltkontakt der Buchse »B« wird damit geerdet. Das hat zur Folge, dass in der Mittelposition des Reglers kein Signal zu hören ist. Ansonsten kann das Signal »A« mit der linken Hälfte des Reglerwegs eingeblendet werden (Maximum bei Reglerposition ganz links), Signal »C« mit der rechten Hälfte der Reglerposition.

Einsatz als einfacher Polarisierer:

Einfacher Polarisierer.

Das Eingangssignal liegt nur an Buchse »A« an, »B« und »C« bleiben ungenutzt. Intern ist aber »C« eine Schaltbuchse, an der ohne Stecker das invertierte Signal von »A« anliegt. Somit wird zwischen »A« und einem invertierten Signal »A« überblendet. Der Regler bestimmt jetzt Pegel und Polarisierung des Eingangssignals: Ganz links wird das Eingangssignal von »A« ausgegeben, in Mittelstellung kein Signal und ganz rechts das invertierte Eingangssignal »A«.

Kombination aus Crossfader und Polarisierer (2 Eingangssignale):

Kombination aus Crossfader und Polarisierer.

Eingangssignale liegen diesmal an den Buchsen »A« und »B« an – und somit das invertierte Signal von »A« an der Schaltbuchse »C«: Damit haben wir wieder einen dreifachen Crossfader, diesmal aber zwischen »A« und »B« auf der linken Hälfte des Reglerwegs und zwischen »B« und dem invertierten »A« auf der rechten Seite des Reglerwegs.

Eigentlich haben wir also immer einen dreifachen Crossfader vor uns, aber bei unbenutzter Buchse »B« kann diese entweder »ignoriert« (Schalter links) oder als »leeres Signal« (Schalter rechts) eingesetzt werden, bei ungenutzter Buchse »C« liegt dort das invertierte Signal von »A« an und ermöglicht den Einsatz als Polarisierer.

Notfalls auch als einfacher Inverter

Das Modul kann auch als einfacher Invertierer genutzt werden, da das invertierte Signal der Eingangsbuchse »A« an einer separaten Ausgangsbuchse anliegt.

Mischung der drei oberen Sektionen

Bei Bedarf können die obersten drei Sektionen in der untersten Sektion gemischt werden – damit lassen sich auch vergleichsweise komplexe Crossfades 7 Mischungen realisieren.

Über das Setzen eines internen Jumpers kann das unterste Sub-Modul als Mischer für die oberen drei Sub-Module genutzt werden. Werkseitig ist dieser nicht gesetzt und nur auf einen der beiden Pins aufgesteckt.

Alternativen

Das extrem flexible, aber mit 16 TE auch recht üppige Modul wird künftig nicht mehr hergestellt werden. Eine Alternative ist das neu angekündigte Modul A-138f, das zwar nur zwei Dreifach-Crossfader (und voraussichtlich auch nur diese Betriebsart) bietet, dafür aber lediglich 4 TE Platz benötigt.

Technische Daten

Breite16 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-188-1 BBD Module

Leider werden nur noch die BBD-Bausteine für 1024 und 2048 Schritte produziert, so dass die anderen BBDs irgendwann nicht mehr erhältlich sein werden.

Stand: April 2021

BBDs – „Bucket Brigade Devices“ oder Eimerkettenspeicher basieren auf (analogen) Speicherbausteinen für Spannungen, die von einem internen Oszillator schnell durchgetaktet werden. Die am Eingang des Moduls gerade anliegende Spannung wird vom ersten Speicherbaustein aufgenommen und dann im Takt des internen Oszillators an den nächsten Speicherbaustein weitergereicht, bis sie schließlich vom letzten Speicherbaustein wieder am Ausgang des Moduls abgegeben wird. Auf diese Weise wird eine am Eingang anliegende Wechselspannung (eine Schwingung, ein Ton, ein Geräusch) sozusagen „abgetastet“ und mit einer Verzögerung wieder ausgegeben. Je niedriger die Taktfrequenz des BBD-Oszillators oder je mehr Speicherbausteine durchlaufen werden, desto länger ist die Verzögerung.

Durch Mischen des verzögerten Signals mit dem Originalsignal, wiederholtes Einspeisen des Ausgangssignals in das BBD oder Modulation des internen Oszillators können eine große Bandbreite an Klängen wie Echos, Chorus oder Flanger erzeugt werden. BBDs können aber durch die Karplus Strong Synthese auch als Oszillatoren eingesetzt werden!

Die Taktfrequenz von BBDs kann allerdings nicht beliebig variiert werden. Nach oben ist bei etwa 200-250 kHz Schluss (wir sind übrigens in der Lage, Töne bis ca. 15 kHz zu hören), nach unten wird spätestens bei 10-15 kHz die Taktfrequenz selbst als – meist unerwünschtes – Störgeräusch zu hören sein und muss dann in der Regel herausgefiltert werden, was aber auch die Obertöne des Klanges reduziert. Zudem sinkt die Klangqualität bei niedriger Taktfrequenz erheblich durch Artefakte wie Spannungsverlust auf dem Transportweg durch die Eimerkette.

Daher werden von Doepfer mehrere BBD-Modelle mit verschieden langen Eimerketten angeboten: Von 128 Schritten für extrem kurze Delays (Flanger, Chorus ab 1/3 Millisekunde!) bis hin zu 4096 Schritten für Echos bis etwa 200 ms.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A188-1-IN

Ausgänge:

CTRL-A188-1-OUT

Schalter:

CTRL-A188-1-SW1

Achtung: Die Beschriftungen (+) und (-) der beiden Schalter für die Polarität im Feedbackweg bzw. für die Polarität des BBD-Signals vor der Mischunng mit dem Originalsignal sind jeweils vertauscht.

Regler:

CTRL-A188-1-SW2

Störgeräusche des HF-VCOs filtern

Die Eckfrequenz des A-108 Filters wird durch das BBD gesteuert.

Um bei niedriger Taktfrequenz des HF-VCOs die Störgeräusche zu filtern, ist ein steilflankiges Filter nützlich, das möglichst viel vom »Nutzsignal« übrig lässt. Ein ideales »Partnermodul« (und auch sonst ein sehr gut klingendes Filter) ist das A-108 48dB Filter, das recht präzise an eine evtl. durch Modulation wechselnde BBD-Frequenz angepasst werden kann.

Und so funktioniert es: »CV Out« des BBD an den »CV1« Eingang vom A-108 anschließen und bei niedriger Delay Clock manuell die Eckfrequenz so einstellen, dass man den HF-VCO gerade eben nicht mehr hört.

Flanger, Chorus, Echo

Das übliche Einsatzgebiet für BBDs sind modulierte Verzögerungen wie Flanger und Chorus, sowie bei längeren Verzögerungszeiten Echo-Effekte. Die Module mit 128 bis 512 Steps sind besonders geeignet für Flanger oder Chorus, mit den anderen sind auch kurze Echo-Effekte möglich – wenn auch nicht im Sinne der heutigen Digital-Delays, die etliche Sekunden verzögern können. Selbst beim A-188-1D mit 4096 Steps kommt man bei noch halbwegs erträglicher Audioqualität gerade mal eben auf 200 ms.

Andere Module in den Feedbackweg einschleifen

Ungewöhnliche Chorus- / Flanger-Sounds erhalten Sie, wenn Sie ein Filter oder ein weiteres BBD usw. in den Feedbackweg einbauen.

Das »doppelte BBDchen«: Das linke BBD befindet sich im Feedbackweg des rechten BBDs.

Schwingende Delays: Die A-188-1 BBD Module als Klangerzeuger

Ein BBD (Bucket Brigade Device, deutsch »Eimerkettenspeicher«) nimmt ein Eingangssignal und reicht es über etliche Schritte wie einen mit Wasser gefüllten Eimer weiter, bis das Signal beim letzten Schritt wieder ausgegeben wird. Das Weiterreichen des Eimers ist mit sehr hoher Frequenz getaktet und jeder dieser Schritte erfordert eine gewisse Zeit, so dass BBDs hauptsächlich als Delays eingesetzt werden.

Wie kann man mit so etwas Klänge erzeugen? Sehr ähnlich wie mit einem Filter, nämlich entweder über die Selbstoszillation bei hohem Feedback (d.h. der Ausgang des BBDs wird wieder in den Eingang zurückgeführt, bis es quietscht), oder aber über kurze Impulse bei Feedback kurz vor der Selbstoszillation (wie beim »Filter Ringing«). Der zweite Fall ist klanglich höchst interessant, mit einem Filter im Feedbackweg erhält man die sog. Karplus-Strong-Synthese, die sehr eigentümlich »natürliche« Klänge erzeugen kann (so in etwa wie gezupfte Saiten).

Doepfer bietet verschiedene BBDs an: Das A-188-1 wird mit unterschiedlicher Anzahl an Eimerketten-Schritten (von 128 bis 4096) und entsprechend unterschiedlichen Delayzeiten ausgestattet. Für den Einsatz als Klangquelle und für Flanger-Effekte sind meist die kürzeren Schrittlängen (bis 1024 Steps) interessanter, für »Echo«-Effekte eher die längeren.

Ein BBD in beinahe-Selbstoszillation schwingt mit einer Frequenz, die dem Kehrwert seiner Verzögerungszeit entspricht. Alles klar? Ein Delay, das mit 1 / 1000 Sekunde Verzögerung arbeitet, kann ein Knacksen dann tausendmal pro Sekunde als immer dumpfer und leiser werdendes Echo wiedergeben. Aus tausend Knacksern pro Sekunde bekommen wir dann eine Schwingung von 1000 Hz. Das ist das mit dem Kehrwert.

Über einen der Steuereingänge »CV1« oder »CV2« (unabgeschwächt) lässt sich das nun mit einer Kennlinie von – grob angenähert – 1 V / Oktave steuern, wir können das schwingende Delay also über Keyboard oder Sequencer tonal spielen!

Welche Tonhöhen können erreicht werden?

Die verschiedenen BBD-Module haben auch unterschiedliche erreichbare Tonhöhen. Ein sehr kurzes Delay erzeugt einen hohen Ton, ein langes Delay einen tiefen Ton.

In der Übersichtstabelle wurde als minimale interne BBD-Frequenz ein Wert von 20 kHz angesetzt. Sonst müsste man Störgeräusche herausfiltern, die durch den BBD-Takt selbst entstehen würden, da dieser sich unterhalb von 20 kHz bereits im hörbaren Bereich befindet.

Modell:Delayzeiten:Erreichbare Tonhöhe:
A-188-1X (128 Stages)0,3 ms – 3,2 ms3.125 Hz – 312,6 Hz
A-188-1Y (256 Stages)0,6 ms – 6,4 ms1.562,5 Hz – 156,3 Hz
A-188-1A (512 Stages)1,3 ms – 12,8 ms781,3 Hz – 78,1 Hz
A-188-1B (1024 Stages)2,6 ms – 25,6 ms390,6 Hz – 39,1 Hz
A-188-1C (2048 Stages)10,2 ms – 51,2 ms97,7 Hz – 19,5 Hz
A-188-1D (4096 Stages)20,5 ms – 102,4 ms48,8 Hz – 9,8 Hz

Eine erreichbare Tonhöhe von 9,8 Hz (und alles andere unterhalb von etwa 25 bis 30 Hz) ist natürlich illusorisch – das wird nicht mehr als ein »Ton« wahrgenommen, sondern als ein Knackser mit einem Echo von 1/10 Sekunde Verzögerung.

Aber auch so etwas kann man im geeigneten Kontext als Geräusch einsetzen.

Filter im Feedbackweg

In den Feedbackweg des BBDs wird ein A-124 Wasp Filter eingeschleift.

In den Feedbackweg des BBD kann man gut ein Filter einschleifen: Dadurch kann man – zusätzlich zur »natürlichen« Klangveränderung der Delays durch das BBD – sehr gezielt in den Klang eingreifen. Hier ist Experimentieren sinnvoll, schöne Ergebnisse erzielt man z.B. mit einem Bandpass-Filter.

Klangbeispiele

Rauschen aus einem A-117 wird zunächst in einen A-132-3 VCA geleitet, der von einem A-142-1 VC Decay mit sehr kurzen Hüllkurven gesteuert wird. Diese kurzen Rauschimpulse werden in den Eingang eines A-188-1X BBDs geleitet. Ein A-155 Sequencer triggert die Hüllkurven und steuert die Frequenz des BBDs. Zusätzlich dient ein A-185-2, um etwa alle 30 Sekunden das BBD um 1 Oktave tiefer zu schalten (das funktioniert freilich nicht perfekt wie etwa bei einem VCO).

In der Feedbackschleife ist ein A-108 im Bandpass-Modus eingebunden (manuell gesteuert, Emphasis auf 0 gestellt). Das Ausgangssignal des BBDs läuft in ein zweites A-108 Filter, dessen Eckfrequenz durch die BBD Frequency CV Out gesteuert wird. Dieses Filter dient der Eliminierung von Störgeräuschen des BBD-internen HF-Oszillators.

Technische Daten

Breite14 TE
Tiefe60 mm
Strombedarf80 mA (+12V) / -50 mA (-12V)

A-127BOM Breakout Module

Das Modul A-127BOM ist ein Auslaufmodell und wird künftig leider nicht mehr hergestellt werden.

Stand: April 2021

Das A-127 BOM ist eine Erweiterung für das A-127 Triple Resonance Filter. Es ergänzt das Modul um Einzeleingänge für jedes der drei Filter, sowie um separate Ausgänge (pro Filter) für Bandpass, Hochpass, Tiefpass und Notch. Das Original A-127 bot dagegen nur einen gemeinsamen Eingang für alle drei parallel geschalteten Filter, sowie individuelle Ausgänge für die drei Filter – diese zudem lediglich im Bandpass-Modus.

Ganz ehrlich: Um die Menge an Funktionalität aus dem ursprünglichen A-127 herauszukitzeln musste man als „Hobby-Löter“ schon sehr viele Stunden investieren (sowohl an Recherche zu den Möglichkeiten und erforderlichen Lötpunkten als auch für die aufwändige Realisierung). Von der Optik des oft eher „handgeschnitzt“ wirkenden Resultats mal ganz zu schweigen. Im Prinzip macht das BOM drei komplett unabhängige Multimode-Filter aus dem A-127. Und das ist durchaus eine praktische Angelegenheit.

Bedienelemente

Bei der ersten Produktionsserie waren die Beschriftungen der Ausgänge „HP“ und „BP“ für Hochpass- und Bandpassfilter vertauscht. In der aktuellen Produktion (wie auf der Abbildung) wurde das korrigiert.

Erste Produktionsserie bis ca. 2015.

Eingänge (3 mal, für jedes integrierte Filter des A-127 separat):

CTRL-A127BOM-IN

Ausgänge (3 mal, für jedes integrierte Filter des A-127 separat):

CTRL-A127BOM-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A127BOM-SW

A-127 erforderlich

Eigentlich selbstverständlich bei einem „Breakout-Modul“: Ohne das zugrunde liegende A-127 Triple Resonance Filter ist das Breakout Modul natürlich völlig nutzlos.

Anschluss gesucht

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es leider doch beim A-127 BOM. Richtig „einfach“ ist der Anschluss leider nur an einem neueren A-127, das auch den entsprechenden Sockel für das Flachbandkabel des A-127 BOM besitzt. Auf der Platine erkennt man es an dem Aufdruck „Version 4″. Bei älteren Versionen des A-127 müssen manuell vier Lötpunkte zwischen Filter und Breakout Modul verbunden werden. Das ist deutlich weniger Aufwand als bei jedem Selbstbauversuch, aber man sollte schon einmal einen Lötkolben in der Hand gehabt haben. Am richtigen Ende, hoffentlich.

Andererseits ist das auch in manchen Fällen praktisch, denn die erste Auflage des A-127 BOM hatte einen fehlerhaften Aufdruck auf der Frontplatte: HP und BP waren bei allen drei Filtern vertauscht! Wenn man nun selbst löten muss, dann kann man natürlich auch gleich die Zugänge zu HP und BP korrekt anlöten, so dass das Frontpanel wieder stimmt.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe50 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)