A-180-4 Quad Buffer

Der A-180-4 ist ein vierfacher Puffer für Steuerspannungen oder Audiosignale, der zusätzlich auch als ein oder mehrere Buffered Multiples eingesetzt werden kann. Für das Puffern werden spezielle Bausteine (Spannungsfolger) eingesetzt, die dafür sorgen, dass die Eingangsspannung z.B. bei mehreren „Verbrauchern“ konstant bleibt. Das ist besonders bei der Spannungssteuerung der Frequenz von Oszillatoren wichtig, um unerwünschte Verstimmungen zu verhindern.

Neben der gleichzeitigen Ansteuerung mehrerer Oszillatoren führen auch viele Umschalter zu leichten Spannungsverlusten, da sie meist einen Schutzwiderstand gegen versehentlich gepatchte Kurzschlüsse eingebaut haben. Eine Ausnahme bilden hier nur die rein mechanischen Umschalter.

Die Eingänge der unteren drei Puffer sind mit den Ausgängen der Puffer darüber vorbelegt, so dass man das Modul an Stelle von vier einfachen Puffern auch als einen 1:4 Buffered Multiple, zwei 1:2 Buffered Multiples oder ein 1:3 Buffered Multiple und einen einfachen Puffer einsetzen kann, je nachdem, welche der Eingangsbuchsen (Schaltbuchsen) verwendet werden.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A180-4-IN

Ausgänge:

CTRL-A180-4-OUT

Alternativen

Der „nächste Verwandte“ ist der A-180-3 Dual Buffered Multiple, der zwei gepufferte 1:3 Multiples zur Verfügung stellt. Hier kann zusätzlich (über Jumper konfigurierbar) lesend oder schreibend auf den A-100-Bus zugegriffen werden.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-180-3 Dual Buffered Multiple

Das Modul A-180-3 ist ein Multiple, das zwei Eingangssignale auf je drei Ausgänge verteilen kann. Im Gegensatz zu den rein passiv geschalteten Multiples A-180-1, A-180-2, A-181 oder A-182-1 werden bei gepufferten Multiples spezielle Schaltungen (Spannungsfolger) eingesetzt, die dafür sorgen, dass die Eingangsspannung auch bei mehreren angeschlossenen „Verbrauchern“ konstant bleibt.

So etwas ist insbesondere bei der Spannungssteuerung der Oszillator-Frequenz nützlich: Ohne Puffer würde jeder zusätzlich angeschlossene Oszillator die Spannung etwas verringern und damit die Tonhöhe der VCOs verringern.

Der A-180-3 bietet zwei 1:3 Multiples an, wobei einer der Ausgänge des oberen Multiples intern mit dem Eingang des unteren Multiples vorverdrahtet ist, die untere Eingangsbuchse ist dafür als Schaltbuchse ausgelegt. Bei nicht benutzter unterer Eingangsbuchse hat man also ein gepuffertes 1:6 Multiple zur Verfügung.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A180-3-IN

Ausgänge:

CTRL-A180-3-OUT

Konfiguration über die Platine

Über eine Steckbrücke (Jumper) kann die Vorbelegung des unteren Eingangs geändert werden. Standard ist der unterste Ausgang des oberen Multiples, bei Bedarf lässt sich aber auch die Steuerspannung auf dem A-100-Bus abgreifen, die z.B. von einem Midi-Interface geliefert wird, das an die gleiche Busplatine angeschlossen ist. Dazu muss der Jumper JP3 vom mittleren und rechten der drei Pins auf den linken und mittleren Pin umgesteckt werden.

Umgekehrt kann auch der A-180-3 die gepufferte Steuerspannung des unteren Multiples an den A-100-Bus abgeben. Dazu muss ein Jumper JP2 auf die dafür vorgesehenen Pins gesteckt werden.

Die beiden Jumper JP2 und JP3 für lesenden oder schreibenden Buszugriff.

Achten Sie darauf, dass der A-180-3 in diesem Fall unbedingt das einzige auf den Bus »schreibende« Modul ist, da es sonst zu einem Kurzschluss kommt, der die Module beschädigen kann.

Der A-180-3 sollte auch keinesfalls gleichzeitig auf den Bus schreiben (JP2 gesetzt) und lesen (JP3 auf der linken Position).

Alternativen

Der „nächste Verwandte“ ist der A-180-4 Quad Buffer, der vier einzelne Puffer zur Verfügung stellt, die aber über interne Vorbelegung ebenfalls als gepuffertes 1:4 Multiple eingesetzt werden können.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe25 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-183-4 Quad Level Shifter

Das Modul A-183-4 ist eines der Tools, die beim Einsatz von Modulen anderer Hersteller nützlich sein können: Während z.B. die Hüllkurvengeneratoren von Doepfer gut mit Trigger/Gate-Signalen von +5V zurecht kommen, benötigen manche andere Module +12V. Hier setzt der Level Shifter an und erzeugt aus Trigger/Gate-Signalen mit niedrigerer Spannung die erforderliche höhere Spannung.

Dabei wird das Eingangssignal nicht einfach verstärkt, sondern das neue Trigger/Gate-Signal wird durch einen Comparator erzeugt: Sobald das Eingangssignal einen Schwellwert von +3V überschreitet, wird eine konstante Ausgangsspannung ausgegeben, bis die Eingangsspannung wieder unter +0,8V sinkt.

Das hat zudem den Vorteil, dass die erzeugten Trigger/Gate-Signale sehr steile und präzise Flanken aufweisen. Besonders die neueren ADSR-Generatoren A-141-2 und A-141-4 scheinen etwas empfindlicher auf zu wenig steile Flanken von Gate-Signalen zu reagieren und lösen dann evtl. nicht korrekt aus. Hier kann ein zwischengeschalteter A-183-4 Abhilfe schaffen.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A183-4-IN

Ausgänge:

CTRL-A183-4-OUT

Alternativen

Wenn lediglich eine Anpassung bzw. Erhöhung der Spannung eines Signals erforderlich ist, kann auch der A-183-3 Amplifier eingesetzt werden, der allerdings keine Verbesserung/Schärfung von Trigger-Flanken vornimmt. Dafür ist er aber auch zur Anhebung von anderen Steuerspannungen wie LFOs, Audiosignalen usw. geeignet, während der A-183-4 immer nur eine ganz bestimmte Spannung bei Überschreitung des Schwellwerts ausgibt.

Ein deutlich komplexer und vielseitiger arbeitender Comparator ist der (leider nicht mehr lieferbare) A-167, der nicht nur mit einem einstellbaren Schwellwert, sondern auch mit zwei Eingangssignalen arbeiten kann.

Technische Daten

Breite2 TE
Tiefe40 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-183-9 Quad USB Power Supply

„Und – wie klingt das Modul?“ ist im Fall des A-183-9 keine wirklich zielführende Frage. Das Modul ist eines jener kleinen Helferlein, die für manch einen extrem praktisch sind, für andere aber eher so etwas wie Platzverschwendung darstellen.

Was macht das Ding?

Es stellt für bis zu 4 externe Geräte wie Tablet-Rechner, Tastaturen, externe Sequencer usw. eine Stromversorgung über einen USB-Anschluss her. Dazu benötigt es intern eine Spannungsversorgung der +5V – Leitung auf dem A-100 Bus. Bei den aktuellen PSU3-Netzteilen ist die schon serienmäßig vorhanden, bei älteren PSU2-Netzteilen benötigt man den 5V-Adapter A-100AD5, der allerdings nicht mehr lieferbar ist und auch nur maximal etwa 100mA pro USB-Port zur Verfügung stellt.

Das ist schon eher etwas speziell. Und kaum ein gängiges, über USB mit Strom versorgtes Gerät benötigt tatsächlich die super-exakte Stromversorgung, die ein PSU2- oder PSU3-Netzteil zur Verfügung stellt. Andererseits: Man spart sich ein paar lästige und manchmal auch problembehaftete „Wandwarzen“ und Kabelsalat, die externe USB-Netzteile so mit sich bringen. Gerade im Live-Einsatz ist das schon ein wichtiger Punkt. Ansonsten sollte man sich unbedingt den gesamten Strombedarf eines A-100-Cases ansehen, wie im Beitrag Gehäuse und Stromversorgung beschrieben.

Bedienelemente

Ausgänge:

CTRL-A183-9-OUT

Technische Daten

Breite2 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)
Zusätzlicher StrombedarfJe nach Verbraucher an den USB-Schnittstellen benötigt das Modul eine Stromversorgung an +5V.

A-181 Multiples 2

Die A-181 Multiples sind nützlich bei der Verbindung eines A-100 Systems mit großformatigeren Systemen (Moog usw.), sowie anderen Peripheriegeräten mit 6,35 mm Klinkensteckern.

Das Modul verfügt über zwei verschiedene Anbindungen der 6,35 mm Klinkenstecker an die kleineren 3,5 mm Stecker:

Mono 1:2, d.h. eine 6,35 mm Buchse ist parallel mit zwei 3,5 mm Buchsen verbunden.

Stereo, d.h. linker und rechter Kanal eines 6,35 mm Stereo-Klinkensteckers sind mit zwei separaten 3,5 mm Klinkenbuchsen verbunden.

Bedienelemente

Ein- / Ausgänge

Auch hier werden die Buchsen nicht nach Ein- und Ausgängen unterschieden.

CTRL-A181-INOUT

Standardeinsatz

  • Anschluss eines externen Geräts (Mono) als Eingangssignal an das A-100 System.
  • Anschluss eines externen Geräts (Stereo) an das A-100 System.

Pegelunterschiede

Bei deutlichen Pegelunterschieden zwischen A-100 und dem externen Gerät ist der Anschluss über einen A-119 External Input oder einen A-138d Crossfader / FX Insert sinnvoller.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-182-1 Switched Multiples

Die A-182-1 Switched Multiples stellen 8 Buchsen zur Verfügung, die mit Schaltern auf 2 »Busse« verteilt werden können.

Auf diese Weise kann man nicht nur flexibel die Verteilergröße variieren (8-fach, 2×4-fach, 3-fach und 5-fach), sondern auch im laufenden Betrieb Signale anderen Zielen zuweisen.

Ein paar davon sind bei fast jedem etwas komplexeren Patch von mir im Einsatz, die Kombination von Multiple und Umschalter ist einfach praktisch und schnell bedienbar.

Bedienelemente

Ein- / Ausgänge:

CTRL-A182-1-INOUT

Regler / Schalter:

CTRL-A182-1-SW

Umschalten zwischen Modulationsquellen

Wenn Sie zwei verschiedene Modulationssignale »Bus« 1 bzw. »Bus« 2 zugewiesen haben, können Sie die Modulationseingänge der Empfänger-Module mit den restlichen Buchsen verbinden und sehr einfach mit den Schaltern (neben den als »Ausgang« benutzten Buchsen) zwischen den beiden Modulationsquellen umschalten.

Auch diese Multiples sind keine Mischer!

Verbinden Sie niemals zwei Audiosignale oder Steuerspannungen mit demselben »Bus«! Nicht alle Module vertragen einen kurzgeschlossenen Ausgang.

Technische Daten

Breite6 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-180-2 Multiples

Das A-180-2 ist die schmalere Version des A-180-1 Multiples. Die Funktionalität entspricht dem ursprünglichen A-180-1, allerdings bauartbedingt mit etwas anderen Buchsen, die eine Realisierung auf nur 2 TE erlauben..

Das kommt Modularisten mit kleineren Gehäusen entgegen, kann aber dann durchaus etwas „beengter“ werden, wenn neben dem A-180-2 andere Module eingebaut sind, deren Bedienelemente oder Buchsen vergleichbbar knapp am Rand liegen.

Die Buchsen stehen sogar ein klein wenig über den linken Rand der Frontplatte hinaus…

Bedienelemente

Ein- / Ausgänge:

CTRL-A180-2-INOUT

Einsatzmöglichkeiten

Hier sei auf den Beitrag zum A-180-1 verwiesen – die Funktionalität der beiden Multiples ist absolut identisch.

Multiples sind keine Mischer!

Verbinden Sie niemals zwei Audiosignale oder Steuerspannungen mit demselben Multiple! Nicht alle Module vertragen einen kurzgeschlossenen Ausgang.

Technische Daten

Breite2 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-180-1 Multiples

Die A-180 Multiples sind in den meisten mir bekannten Systemen mindestens einmal vorhanden.

Modular-«Anfänger« übersehen das oft bei ihrer Planung, aber es ist einfach sehr praktisch, ein Signal (Audio oder Steuerspannung) auf mehrere Empfänger verteilen zu können! Das Modul stellt (ab Dezember 2003) zwei unabhängige Multiples mit je 4 Buchsen zur Verfügung.

Technisch baugleich, aber mit 2 TE nur halb so breit ist das neue A-180-2 Modul.

Bedienelemente

Ein- / Ausgänge:

CTRL-A180-1-INOUT

Nicht ideal für VCOs

Achtung bei der Verteilung von Steuerspannungen (insbesondere von Keyboards oder Sequencern) an mehrere Oszillatoren: Da jeder »Verbraucher« auch etwas von der Spannung reduziert, werden sich mehrere Oszillatoren auf diese Weise schnell verstimmt anhören. Hier sind spezielle »gepufferte« Verteiler wie der A-180-3 Dual Buffered Multiple, der A-180-4 Quad Buffer oder der A-185-2 Precision Adder die bessere Wahl.

Verteilen von Spannungen

Mit dem Multiple können Sie z.B. das Signal eines LFOs gleichzeitig für Filter und Verstärker einsetzen.

Braucht jeder (mindestens) einmal: Eine Steuerspannung wird auf mehrere Ziele aufgeteilt.

Zwei 4-fache in ein 8-faches Multiple ändern

Manchmal benötigt man Multiples für mehr als 3 „Ziele“. Hier kann man natürlich die beiden 4-fach Multiples mit einem Patchkabel verbinden und erhält immerhin 5 freie Ausgänge. Wem das dauerhaft nicht genügt, der kann mit etwas Lötgeschick die beiden 4-fach Multiples zu einem 8-fach Multiple verbinden und damit mit einer Spannungsquelle ganze 7 Ziele ansprechen.

Durch Verbindung einer Lötbrücke auf der Platine (als 2 Punkte in der Mitte erkennbar) kann das 2 x 4 Multiple in ein 8-fach Multiple geändert werden.

Eine deutlich flexiblere, aber mit 6 TE auch etwas platzfressendere Lösung dafür sind die A-182-1 Switched Multiples: Hier kann man über Schalter für jede der 8 Buchsen festlegen, ob und wie sie intern mit den anderen Buchsen verbunden wird.

Multiples sind keine Mischer!

Verbinden Sie niemals zwei Audiosignale oder Steuerspannungen mit demselben Multiple! Nicht alle Module vertragen einen kurzgeschlossenen Ausgang.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-183-3 Amplifier

Der A-183-3 Amplifier ist ein nicht-spannungsgesteuerter Verstärker, der Audiosignale oder Steuerspannungen bis zum Faktor 4 verstärken kann.

Ja wie, verstärken, macht das nicht jeder Verstärker? Tatsächlich erlauben die meisten VCAs lediglich eine „Verstärkung“ bis zum Faktor 1, sind also tatsächlich nur Abschwächer und keine echten Verstärker. In einem Modularsystem ist das durchaus sinnvoll, wenn man nicht durch unachtsames Kombinieren mehrerer echter Verstärker bei Spannungen landen möchte, die irgendwann die Eingangsstufen anderer Module zum Durchschmoren bringen.

Wozu braucht man dann einen solchen „echten“ Verstärker? Einmal, um z.B. die Spannung von Triggersignalen an Module oder Synthseizer anderer Hersteller anzupassen, die statt der verfügbaren 5V einen Trigger von 10V oder mehr erfordern und auf die geringere Spannung einfach nicht reagieren.

Da das Modul nicht nur Steuerspannungen, sondern auch Audio verstärken kann, ist ein zweites Einsatzgebiet das gezielte Übersteuern von Modulen wie Filtern o. Ä., die bei normalem Einganspegel zu sauber klingen und denen man etwas „Schmutz“ spendieren möchte. Hier sollte man freilich mit Vorsicht herangehen, um dieses Modul dann nicht doch zu „braten“…

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A183-3-IN

Ausgänge:

CTRL-A185-1-OUT-1

Regler / Schalter:

CTRL-A183-3-SW

Anpassung bei verschiedenen Herstellern

Der A-183-3 als Verstärker, um das Rechtecksignal eines A-146 LFOs auf ein geeignetes Niveau zur Auslösung z.B. von Hüllkurvengeneratoren anderer Hersteller zu bringen.

Das Modul kann zur Anpassung von Steuerspannungen oder Audiopegeln von Modulen verschiedener Hersteller recht nützlich sein. Wenn Triggersignale Hüllkurvengeneratoren nicht auslösen, liegt z.B. oft eine zu geringe Spannung der Triggersignale zugrunde.

Eine Alternative für die Anpassung von Trigger/Gate-Signalen ist das neue „Slim Line“ Modul A-183-4, das auf nur 2 TE immerhin vier unabhängige Trigger auf die gewünschten Pegel anheben kann. Das Modul A-183-4 ist allerdings nicht für Audiosignale geeignet, da es aus einer steigenden Flanke (z.B. eines Sinussignals) immer eine sehr steile Flanke (Rechteck) erzeugt, wie sie für Trigger benötigt wird.

Im Vergleich ist das A-183-3 zudem flexibler in der Handhabung, unterschiedliche Ziel-Level können bequem per Schalter und Regler eingestellt werden (beim A-183-4 muss man dafür Jumper setzen). Zudem lässt es sich bei Bedarf auch als ganz „gewöhnlicher“ manueller Abschwächer einsetzen, wenn der „max. Amp“ Schalter auf 1 steht.

Ein „echter“ VCA

Dei Amplitude eines Sägezahn-Signals aus einem A-110-1 VCO wird zunächst von einem A-132-3 VCA geregelt und dann mit dem A-183-3 auf einen höheren Pegel angehoben.

Leider ist der A-183-3 nur ein rein manuell zu bedienendes Modul, das über keinen eigenen Steuerspannungseingang verfügt. Vielleicht möchte man aber die Verzerrung z.B. eines Filters über eine Modulationsquelle (LFO, Sequencer, ADSR usw.) steuern. Dann bietet es sich an, dem A-183-3 einfach einen konventionellen VCA vorzuschalten. Der reicht zwar normalerweise nur bis zu einem Verstärkungsfaktor von 1, aber dafür kann der A-183-3 den Rest bei Bedarf aufholen. Wenn der VCA komplett „schließt“, wird auch kein Signal vom A-183-3 verstärkt. Bei voller Verstärkung auf Faktor 1 durch den VCA kann das Ausgangssignal aus dem A-183-3 dagegen deutlich lauter sein, je nach Grundeinstellung von Level und Verstärkungsfaktor.

Alternativen

Für den Spezialfall der Verstärkung (und „Kantenschärfung“) von Triggersignalen wurde das Modul A-183-4 bereits genannt. Ein weiterer „echter“ Verstärker, sogar mit Spannungssteuerung ist der A-133 Dual Voltage Controlled Polarizer, der immerhin bis Faktor 2,5 verstärken und zudem noch bei Bedarf ein invertiertes Signal ausgeben kann.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-185-1 Bus Access

Das Modul wird nicht mehr hergestellt.

Mit dem A-185-1 Bus Access Module können sowohl Steuerspannungen für die Steuerung der VCO-Frequenz, als auch Gatesignale in den A-100 Bus geleitet werden.

Der „Bus“ in Doepfer-Modularsystemen ermöglicht es, mehrere VCOs mit Steuerspannungen oder mehrere A-140 ADSRs mit Gatesignalen zu versorgen, ohne dass dafür die Module separat verkabelt werden müssten. Alle VCOs bzw. A-140 ADSR-Generatoren auf dem gleichen Bus werden dann gemeinsam mit dieser Steuerspannung bzw. dem Gatesignal aus dem A-185-1 versorgt.

Im Falle der A-110-1 VCOs kann diese Steuerspannung aus dem Bus durch die Schaltbuchse „CV1“ überbrückt werden und hat dann keinen Einfluss mehr. Die A-111-1 VCOs verfügen über keine Schaltbuchse – bei ihnen werden die Spannung aus dem Bus und die zusätzliche Steuerspannung aus den CV-Eingangsbuchsen einfach addiert.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A185-1-IN

Ausgänge:

CTRL-A185-1-OUT

Aufholverstärker für präzise Steuerung der VCOs

Über das Modul werden mehrere Oszillatoren mit Steuerspannung bzw. Hüllkurvengeneratoren mit einem gemeinsamem Gatesignal versorgt.

Insbesondere bei der Steuerung von VCOs ist dabei wichtig, dass das Modul mit einem Aufholverstärker ausgestattet ist, der einen Spannungsabfall vermeidet, wie er ansonsten durch mehrere »Verbraucher« zustande käme. Damit bleibt alles »in guter Stimmung«, was bei mehreren VCOs und Versorgung über ein passives Multiple nicht der Fall wäre. Der Effekt ist oft bereits bei 2 VCOs hörbar.

Die Ausgänge sind ebenfalls gepuffert (sie verwenden im Grunde die Spannung aus dem Bus) und können daher bei Bedarf für die Steuerung von VCOs verwendet werden, die sich auf einem anderen A-100 Bus befinden, z.B. in einem anderen Gehäuse, aber auch schon auf einer anderen »Etage« im gleichen Gehäuse.

Wichtig: Buszugriff!

Wie bei allen Modulen, die »schreibend« auf den A-100 Bus zugreifen gilt auch hier:

Maximal 1 solches Modul pro Bus, sonst wird ein Kurzschluss der Gate- / CV-Leitung erzeugt.

Jede der beiden Bus-Verbindungen (d.h. CV und Gate) kann über einen eigenen Jumper aufgetrennt werden: dann ist der entsprechende Eingang »stillgelegt«, die Ausgänge können aber weiterhin das Bus-Signal »lesen« und für andere Module bereitstellen.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe25 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -20 mA (-12V)