A-132-3 Dual linear/exponential Voltage Controlled Amplifier

Der A-132-3 Dual Lin. / Exp. VCA verfügt über zwei identische Teilmodule. Beide Verstärker können unabhängig voneinander zwischen linearer und exponentieller Charakteristik umgeschaltet werden.

Dazu kommt eine zwar nicht üppige, aber solide Ausstattung (CV-Eingang mit Abschwächer und manuellem »Gain«-Regler), so dass das Modul sehr vielseitig einsetzbar ist.

Bedienelemente

Eingänge (für jedes der 2 Teilmodule):

CTRL-A132-3-IN

Ausgänge (für jedes der 2 Teilmodule):

CTRL-A132-3-OUT

Regler / Schalter (für jedes der 2 Teilmodule):

CTRL-A132-3-SW

Einer für alle(s)

Das Modul kann sehr gut sowohl für Audiosignale (dann oft mit exponentieller Charakteristik), als auch für die Verstärkung von Steuerspannungen (normalerweise mit linearer Charakteristik) eingesetzt werden.

Modulversionen

In früheren Versionen wurde ein CEM3360 für den VCA eingesetzt, der ab 2010 nicht mehr lieferbar war. Ab Herbst 2010 wurde deshalb dafür ein SSM2164 verwendet.

Der »alte« A-132-3 hat aufgrund einer Begrenzung des Verstärkungsfaktors auf 1 und einer sehr großzügig bemessenen »zulässigen« Eingangsspannung von bis zu +/- 7,5V praktisch verzerrungsfrei gearbeitet, ein toller und völlig unkomplizierter VCA, wenn man den Klang nicht weiter durch den Verstärker „färben“ wollte.

Bei der auf den SSM-basierten Version kann ab Reglerposition »15 Uhr« (»Gain«-Regler) mit entsprechenden Eingangssignalen ein deutliches Clipping erzeugt werden (stärker als bei den A-130 / A-131 VCAs). Damit ist der A-132-3 gezielt zur »Färbung« einsetzbar und kann zudem tatsächlich über einen Faktor 1 hinaus verstärken (ist also kein »spannungsgesteuerter Abschwächer« wie die meisten anderen VCAs). Dafür ist er aber auch etwas schwieriger zu handhaben, wenn es stets ganz »clean« bleiben soll.

Seit Anfang 2019 ist ein Nachbau des CEM3360 (als AS3360 von Alfa) nun wieder lieferbar, so dass die aktuellen A-132-3 wieder der ursprünglichen, „verfärbungsfreien“ Version entsprechen. Die CEM/AS-basierte Version erkennt man am Aufdruck des Verstärkerbausteins auf der Mitte der Platine:

Die ursprüngliche Version mit dem Curtis 3360 (heute ein baugleicher AS3360), bei der Modulversion mit einem SSM-Baustein sitzt dort ein SSM/V2164.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe50 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -30 mA (-12V)