A-133-2 Dual VC Polarizer

Der A-133-2 ist ein zweifacher spannungsgesteuerter Polarisierer, d.h. seine Eingangssignale (Audio oder Steuerspannungen) können wie bei einem herkömmlichen VCA verstärkt werden, bei negativer Steuerspannung oder entsprechender manueller Einstellung werden die Eingangssignale zusätzlich invertiert.

Dafür stehen pro Teilmodul ein Eingang, ein Steuerspannungseingang, ein Ausgang, sowie ein manueller Regler für Verstärkung / invertierte Verstärkung und ein Abschwächer für die Steuerspannung zur Verfügung.

Das ist zunächst einmal auch genau das, was auch der A-133 bietet, allerdings ist der mit 8TE genau doppelt so breit wie der „Slim Line“ A-133-2 (was ihn einerseits viel bequemer im Handling macht, aber auch mehr vom stets raren Platz im Case verbraucht).

Zusätzlich besitzt der A-133-2 aber noch einen weiteren Steuerspannungseingang pro Teilmodul: Hier kann die Steuerspannung selbst noch einal moduliert werden, diesmal allerdings nur konventionell über einen VCA und nicht noch einen weiteren Polarisierer.

Ein weiterer, nicht unwichtiger Unterschied besteht im Verstärkungsfaktor: Während der ursprüngliche A-133 bis zum Faktor 2,5 positiv oder invertiert verstärken kann, ist beim A-133-2 lediglich eine positive oder invertierte Verstärkung bis zum Faktor 1 möglich (wie bei den meisten gängigen VCAs). „Echte Verstärker“ sind rar, obwohl sie durchaus ihre Berechtigung haben, aber bei zu sehr verstärkten Spannungen (z.B. durch mehrere „echte Verstärker“ hintereinander in einem komplexen Patch) landet man auch mal bei Spannungen, die das eine oder andere Modul überfordern oder auch zu Schäden führen könnten.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A133-2-IN

Ausgänge:

CTRL-A133-2-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A133-2-SW

Unterschiede zum A-133

Auch wenn alle Einstellungen gleich sind, gibt es trotzdem klangliche Unterschiede zwischen dem A-133 und dem A-133-2, besonders beim Einsatz als Ringmodulator. Für eine Ringmodulation sind sowohl das Eingangssignal, als auch die Steuerspannung für die Polarisierung in Audio-Frequenz.

Der Grund liegt hauptsächlich im deutlich höheren Verstärkungsfaktor des älteren Moduls. Wenn sowohl Eingangssignal, als auch Steuerspannung einen vergleichsweise hohen Pegel aufweisen, kommt es beim A-133 zu hartem Clipping, beim A-133-2 nicht:

Eingangssignal und Steuerspannung von je einem A-110-1 VCO (Sinus-Ausgänge), die einen vergleichsweise hohen Pegel aufweisen, führen zu Clipping beim A-133.
Die gleichen A-110-1 VCOs mit gleichem Frequenzverhältnis (wieder Sinus) führen beim A-133-2 nicht zu Clipping. Der Rest ist vergleichbar mit dem klanglichen Ergebnis beim A-133.

Klangbeispiele

Im ersten Klangbeispiel werden zwei A-143-9 VCLFO/VCOs als Eingangssignal bzw. Modulationsquelle verwendet. Für einen „klassischen“ Ringmodulator-Einsatz ist der „Man.“-Regler in Mittelstellung und der Abschwächer „CV“ für den Steuerspannungseingang auf Maximum. Die Frequenzen der VCOs werden gleichzeitig über einen A-174-1 Joystick gesteuert.

Ringmodulator mit zwei A-143-9 als Eingangssignalen.

Beim nächsten Beispiel kommen wieder die beiden A-143-9 zum Einsatz, diesmal wird der „Man.“-Regler während der Aufnahme verändert und damit Pegel bzw. Polarität eines der beiden Signale zusätzlich manipuliert. Die Frequenzen der beiden VCOs bleiben konstant.

Ringmodulator mit zwei A-143-9 als Eingangssignalen, diesmal mit Veränderung des „Man.“-Reglers.

Beim nächsten Beispiel wird lediglich ein Eingangssignal von einem A-143-9 ohne Modulation verwendet. Der „Man.“-Regler wird vom Maximum zur Mitte (d.h. weitestgehendes Ausblenden des Signals) und dann zum Minimum (d.h. invertierte Ausgabe des Signals) und zurück zur Mitte bewegt. Man hört, dass das Eingangssignal beinahe vollständig ausgeblendet wird, wie auch die Schwingungsform-Bilder der Aufnahme zeigen.

Nur Eingangssignal ohne Modulation, Ausblenden und Invertieren, am Ende wieder Ausblenden.
Manuelle Steuerung von Amplitude und Polarisierung über den „Man.“-Regler – Gesamtsicht über die Aufnahme.
Herangezoomt an den Punkt des Übergangs zwischen positiver und invertierter Verstärkung des Eingangssignals: Das Signal wird fast vollständig ausgeblendet.

Im nächsten Beispiel werden zwei A-110-1 VCOs mit ihren Sägezahn-Ausgängen als Eingangssignal und Steuerspannung für die Polarisierung verwendet. Die obertonreichen Spektren führen im Vergleich zu den Sinus-Signalen der vorigen Beispiele zu deutlich komplexeren Klangveränderungen. Nachdem nach einer Weile die beiden VCOs auf fast gleiche Frequenzen gestimmt wurden, wird etwa ab 0:22 zusätzlich der Modulationseingang mit einem A-110-6 (Sägezahn-Ausgang) zur Modulation der Ringmodulation eingesetzt.

Modulierte Ringmodulation: Zwei A-110-1 als Eingangssignal und Steuerapannung, ein A-110-6 als Modulator für die Steuerspannung.

Beim nächsten Beispiel kommt keine Ringmodulation (mit ihrer Invertierung des Signals bei negativer Steuerspannung), sondern einfache Frequenzmodulation zum Einsatz. Dazu wird wieder ein A-110-1 VCO (Sägezahn-Ausgang) als Eingangssignal verwendet, es gibt keine externe Steuerspannung, aber ein A-110-6 VCO (ebenfalls Sägezahn-Ausgang) moduliert die „Man.“-Reglerstellung über den „Mod“-Eingang. Die Stärke der Modulation wird über einen dazwischen geschalteten A-183-1 geregelt. Dabei wird gezielt die „Thru Zero“-Fähigkeit des A-110-6 verwendet, um von fallendem zu ansteigendem Sägezahn zu wechseln.

Amplitudenmodulation mit einem A-110-6.

Im letzten Beispiel werden beide Teil-Module des A-133-2 für eine Stereo-Anwendung eingesetzt. Als Eingangssignale bzw. Steuerspannungen für die Polarisierung dienen wieder zwei A-143-9 VCLFO/VCOs. Der „Cosinus“-Ausgang ist jeweils das Eingangssignal, der Sinus-Ausgang des anderen A-143-9 ist die Modulationsquelle für die Polarisierung.

Stereo-Ringmodulator mit den Sinus-/Cosinus-Ausgängen von zwei A-143-9.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe40 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-133 Dual Voltage Controlled Polarizer

Der A-133 VC Polarizer ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr produziert werden.

Stand: Juni 2021

Der A-133 Dual Voltage Controlled Polarizer verfügt über zwei identische Sub-Module. Beide Polarisierer können sowohl manuell, als auch über Steuerspannungen kontrolliert werden.

Der maximale Bereich der Verstärkung reicht von etwa -2,5 bis +2,5. Damit kann das Modul auch gut als Aufholverstärker eingesetzt werden (z.B. um Trigger-/Gate­signale anzupassen).

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A133-IN

Ausgänge:

CTRL-A133-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A133-SW

Automatisierung

Alles, wofür Sie einen manuell regelbaren Polarisierer einsetzen würden, kann mit dem A-133 ebenfalls erledigt werden, nur eben mit der Option, das durch Hüllkurven, LFOs usw. automatisch zu steuern. Ein Effekt-Klang könnte z.B. auf einem VCO aufbauen, dessen Frequenz von einem LFO mit einer Sägezahnschwingung moduliert wird. Wenn hier zwischen LFO und VCO der A-133 eingebaut wird (selbst durch einen langsamen LFO moduliert), dann schwankt die Frequenzmodulation des VCOs zwischen aufsteigendem und absteigendem Sägezahn.

Auch hier gemeinsam mit dem Max / Min

Zusammen mit einem (oder zwei in Reihe geschalteten) A-172 Max / Min lässt sich ein ungewöhnlicher modulierbarer »Waveshaper« bauen:

Zwei Ausgänge (z.B. Sägezahn und Sinus) eines VCOs werden beide durch einen A-133 bearbeitet und dann in den Max / Min eingespeist. Die Polarisierer können z.B. durch LFOs oder einen A-155 Sequencer moduliert werden.

Einsatz als »Ringmodulator«

Ein VCO als Steuerspannungsquelle und ein zweiter VCO als Audioeingang ergeben mit dem A-133 eine sehr flexible Ringmodulation.

Der Polarizer lässt sich in Prinzip sehr ähnlich wie ein Ringmodulator einsetzen, klingt aber etwas anders. Das Modul bietet dabei die Möglichkeit, über den »Man.«-Regler eines der Signale mit einer Offsetspannung zu versehen und das andere Signal mit dem »CV«-Regler abzuschwächen / zu verstärken. Die erzielbare Modulationstiefe / Verstärkung ist dabei mit einem Faktor von ca. +/- 2,5 deutlich größer als beim Ringmodulator.

Über eine Kombination von hohem »Man.« Offsetwert und starker Modulation (Regler »CV«) ist dabei auch ein Clipping des Eingangssignals möglich, was die Klangmöglichkeiten noch einmal erweitert.

»Ringmodulation« mit dem VC Polarizer und Clipping des Eingangssignals.

Wie der Ringmodulator lässt sich der VC Polarizer natürlich auch für die Erzeugung von komplexen Steuerspannungen (z.B. aus zwei LFOs) einsetzen.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe50 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-138c Polarizing Mixer

Das Modul ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: Juni 2021

Der A-138c Polarizing Mixer ist zum flexiblen Mischen von Steuerspannungen geeignet, kann aber auch für spezielle Audioanwendungen eingesetzt werden.

Die Eingangssignale werden entweder positiv (Reglerpositionen rechts von der »12 Uhr«-Position) oder invertiert, d.h. mit umgekehrtem Vorzeichen (Reglerposition links von »12 Uhr«) zur Summe hinzugefügt.

Die Nullposition (kein Signal wird durchgelassen) liegt in der Mittelstellung der Regler (»12 Uhr«).

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A138c-IN

Ausgänge:

CTRL-A138c-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138c-SW

Mischen und Invertieren von Steuerspannungen

Für das Mischen von Steuerspannungen ist der A-138c eine Alternative zum A-138a, weil hier zusätzlich mit den invertierten Signalen gearbeitet werden kann – man spart sich ggf. einen Invertierer. Andererseits wird dieser Komfort durch einen halbierten Reglerweg erkauft – die andere Hälfte deckt ja jeweils den Pegel des gleichen Signals, nur mit anderem Vorzeichen ab.

Mischen und Invertieren von Audiosignalen

Bei Audiosignalen ist der Einsatz von zueinander synchronen Eingangssignalen interessant (wenn auch ganz bestimmt nicht zwingend erforderlich), weil man dabei gezielt mit Auslöschungen / Additionen auf der Ebene von einzelnen Schwingungen arbeiten kann.

Zwei synchronisierte VCOs, der Sinus wird vom Sägezahn subtrahiert.

Die Signale zweier A-110-1 VCOs werden gemischt: ein Signal »normal« (+5), das andere invertiert (-3). Die dabei entstehenden Auslöschungen klingen anders als bei gleich gepolten Signalen: Das Ergebnis erinnert eher an eine Pulsschwingung.

Synchrone Schwingungen erhält man z.B. beim Mischen der Einzelausgänge eines einzelnen Oszillators oder über eine Synchronisation (Sync-Buchse) von Oszillatoren.

Regelbare Spannungsquelle -5V bis +5V

Wie bei den A-138a / A-138b Mixern oder dem A-138m Matrix Mixer kann auch beim A-138c der erste Kanal als Offsetgenerator eingesetzt werden, in diesem Fall für eine Spannung von -5V bis +5V.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe35 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-138e Quad Three-Way Crossfader / Mixer / Polarizer

Das Modul ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: September 2021

Der A-138e Quad Crossfader / Mixer / Polarizer besteht aus vier identischen Sub-Modulen, die auf kleinem Raum wieder eine Reihe von recht unterschiedlichen Funktionen bereitstellen. Das Ganze auf noch moderaten 16 TE ist ein nettes »Schweizer Taschenmesser« zum Mischen und Überblenden von Audiosignalen oder Steuerspannungen.

Doepfer nennt nicht weniger als 5 unterschiedliche Funktionen für das Modul. Welche davon genutzt wird, hängt von der Stellung des Schalters, sowie davon ab, welche der Eingangsbuchsen verwendet werden. Die Vielseitigkeit bedeutet hier eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man das Modul intuitiv und schnell einsetzen kann.

Bedienelemente (4-fach identisch vorhanden)

Eingänge:

CTRL-A138e-IN

Ausgänge:

CTRL-A138e-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138e-SW

Einsatz als dreifacher Crossfader:

Dreifacher Crossfader.

Bei Nutzung aller 3 Eingangsbuchsen kann der Ausgang zwischen den 3 Signalen von »A« über »B« nach »C« weich überblendet werden: Reglerposition ganz links gibt nur »A« aus, zwischen links und der Mitte eine Mischung von »A« und »B«, ganz in der Mitte nur »B«, weiter rechts dann eine Mischung aus »B« und »C« und bei ganz rechter Position nur Signal »C«. Der Schalter für den Eingang B befindet sich auf der rechten Position.

Einsatz als zweifacher Crossfader:

Zweifacher Crossfader.

Wenn man nun den Stecker aus der Buchse »B« zieht, bleibt ein Crossfader für »A« und »B« übrig (der Schalter unter der Buchse »B« befindet sich auf der linken Position – damit ist der Schaltkontakt der Buchse »B« offen). Der Regler bestimmt wie bei einem klassischen Crossfader das Mischungsverhältnis von »A« und »C«: Ganz links liegt nur »A« am Ausgang an, in der Mitte beide Signale mit gleichem Pegel, ganz rechts nur Signal »C«.

Einsatz als zweifacher Abschwächer:

Zweifacher Abschwächer.

Ähnlich dem Crossfader, nur ist diesmal der Schalter unter der Buchse »B« auf der rechten Position, der Schaltkontakt der Buchse »B« wird damit geerdet. Das hat zur Folge, dass in der Mittelposition des Reglers kein Signal zu hören ist. Ansonsten kann das Signal »A« mit der linken Hälfte des Reglerwegs eingeblendet werden (Maximum bei Reglerposition ganz links), Signal »C« mit der rechten Hälfte der Reglerposition.

Einsatz als einfacher Polarisierer:

Einfacher Polarisierer.

Das Eingangssignal liegt nur an Buchse »A« an, »B« und »C« bleiben ungenutzt. Intern ist aber »C« eine Schaltbuchse, an der ohne Stecker das invertierte Signal von »A« anliegt. Somit wird zwischen »A« und einem invertierten Signal »A« überblendet. Der Regler bestimmt jetzt Pegel und Polarisierung des Eingangssignals: Ganz links wird das Eingangssignal von »A« ausgegeben, in Mittelstellung kein Signal und ganz rechts das invertierte Eingangssignal »A«.

Kombination aus Crossfader und Polarisierer (2 Eingangssignale):

Kombination aus Crossfader und Polarisierer.

Eingangssignale liegen diesmal an den Buchsen »A« und »B« an – und somit das invertierte Signal von »A« an der Schaltbuchse »C«: Damit haben wir wieder einen dreifachen Crossfader, diesmal aber zwischen »A« und »B« auf der linken Hälfte des Reglerwegs und zwischen »B« und dem invertierten »A« auf der rechten Seite des Reglerwegs.

Eigentlich haben wir also immer einen dreifachen Crossfader vor uns, aber bei unbenutzter Buchse »B« kann diese entweder »ignoriert« (Schalter links) oder als »leeres Signal« (Schalter rechts) eingesetzt werden, bei ungenutzter Buchse »C« liegt dort das invertierte Signal von »A« an und ermöglicht den Einsatz als Polarisierer.

Notfalls auch als einfacher Inverter

Das Modul kann auch als einfacher Invertierer genutzt werden, da das invertierte Signal der Eingangsbuchse »A« an einer separaten Ausgangsbuchse anliegt.

Mischung der drei oberen Sektionen

Bei Bedarf können die obersten drei Sektionen in der untersten Sektion gemischt werden – damit lassen sich auch vergleichsweise komplexe Crossfades 7 Mischungen realisieren.

Über das Setzen eines internen Jumpers kann das unterste Sub-Modul als Mischer für die oberen drei Sub-Module genutzt werden. Werkseitig ist dieser nicht gesetzt und nur auf einen der beiden Pins aufgesteckt.

Alternativen

Das extrem flexible, aber mit 16 TE auch recht üppige Modul wird künftig nicht mehr hergestellt werden. Eine Alternative ist das neu angekündigte Modul A-138f, das zwar nur zwei Dreifach-Crossfader (und voraussichtlich auch nur diese Betriebsart) bietet, dafür aber lediglich 4 TE Platz benötigt.

Technische Daten

Breite16 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-183-2 Offset-Generator/Attenuator/Polarizer

Der A-183-2 Offset / Polarizer ist ein übersichtliches Modul, das trotzdem eine ganze Menge kann:

Es erzeugt eine manuell einstellbare konstante Spannung, zu der eine weitere externe Steuerspannung dazu gemischt werden kann – wahlweise auch invertiert. Und der Ausgang ist auch noch als Mini-Multiple ausgelegt. Das ist so eines der Module ohne viel „Blingbling“, die aber in keinem System fehlen sollten.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A183-2-IN

Ausgänge:

CTRL-A183-2-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A183-2-SW

Manuelle Steuerung der VCO-Frequenz

Die Steuerspannung des LFOs und die konstante Offsetspannung aus dem A-183-2 werden addiert.

Konstante Spannungen wie sie ein Offsetgenerator liefert sind gut für eine manuelle (und nicht-tonale) Steuerung der VCO-Frequenz einsetzbar. Freilich könnte man die Tonhöhe auch über den Tune-Regler des VCOs verändern, die Rückkehr zum ursprünglichen – gestimmten – Zustand ist allerdings über den Offset-Regler deutlich einfacher. Zudem lassen sich mit dem A-183-2 viel größere Bereiche der Verstimmung erzielen (beim abgebildeten A-110-1 ist über den Tune-Regler lediglich eine Verstimmung um +/- 1/2 Oktave möglich).

In Kombination mit einem LFO, der über den Attenuator / Polarizer dazu gemischt wird, lassen sich schöne Effekt-Klänge erstellen.

Gemeinsam mit dem Max / Min

Einsatz als Abschwächer vor einem A-172 Max / Min.

Das Modul lässt sich auch gut in Verbindung mit einem A-172 Max / Min und einem Oszillator zur Steuerung des Clippings einsetzen.

Reizvoll ist dabei die Möglichkeit, über den Polarisierer des A-183-2 eine invertierte Version einer anderen Schwingungsform des VCOs mit dazu zu mischen bzw. mit der konstanten Offset-Spannung zu ergänzen, die sich ebenfalls direkt auf die Ergebnisse des Max / Min auswirkt.

Regelbereich für die Offsetspannung anpassen

Werkseitig wird das Modul so ausgeliefert, dass mit dem Offset-Regler eine Gleichspannung zwischen 0 und +5 V eingestellt werden kann. Mit Hilfe einer Steckbrücke („Jumper“) auf der Platine kann dieser Regelbereich stattdessen auch auf -5v bis +5 V eingestellt werden. Der Offset-Regler arbeitet dann bipolar, mit 0 V in der mittleren Position.

Zum Wechseln des Offset-Bereichs von 0 V – 5 v auf -5 V – +5 V wird der im Bild markierte Jumper auf die untere Position (bzw. in unserer Abbildung linke Position) gesetzt.

Einen Nachteil hat diese Modifikation allerdings: Der Offset-Regler verfügt nicht über eine Mittenrasterung, so dass das Auffinden der „0 Volt – Position“ nie ganz exakt erfolgen kann.

Der »Joker«

Oft ist es praktisch »mal eben« noch einen Abschwächer zur Verfügung zu haben, einen Polarisierer oder einen Offsetgenerator. Das Modul kann sehr gut als »Joker« eingesetzt werden, mit 4 TE ist der Platz dafür auch gut zu verschmerzen.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -10 mA (-12V)