A-150-8 Octal Manual/Voltage Controlled Programmable Switches

Der A-150-8 ist ein sehr umfangreich ausgestattetes Modul, das insgesamt 8 programmierbare 1:2 bzw. 2:1 – Umschalter zur Verfügung stellt.

Was ist dabei programmierbar?

  1. Für jeden Umschalter kann programmiert werden, ob er nach Betätigen des Tasters bzw. Anlegen einer Steuerspannung dauerhaft seinen Zustand ändert oder nur solange, wie die Taste gedrückt wird bzw. wie die Steuerspannung anliegt.
  2. Man kann die Umschalter in Gruppen einteilen. Dann ist der jeweils oberste Umschalter einer Gruppe der „Master“ und die darunter liegenden Umschalter „Slaves“. Ein Umschalten des „Masters“ führt dann sofort auch zum Umschalten der darunter liegenden „Slaves“.

Zwei LEDs pro Umschalter zeigen an, welcher der beiden „I/O“-Buchsen auf der linken Seite mit der „O/I“-Buchse rechts verbunden ist. Wir können also jeweils entweder zwischen zwei Eingangssignalen an den „I/O“-Buchsen für den Ausgang an der „O/I“-Buchse umschalten oder aber für ein Eingangssignal an der „I/O“-Buchse zwischen zwei möglichen Ausgängen an den „O/I“-Buchsen umschalten.

Bedienelemente

Eingänge / Ausgänge:

CTRL-A150-8-INOUT

Regler / Schalter:

CTRL-A150-8-SW

Programmieren

Zum Programmieren des Moduls hält man einfach einen der beiden „Program“-Taster gedrückt und wählt pro Umschalter die gewünschte Betriebsart mit dem jeweiligen „Man.“-Taster.

„Program“-Taster:LED-Anzeige:Funktion während des Betriebs:
Toggle / Level„T“ für ToggleDauerhaftes Umschalten nach Tastendruck auf „Man.“ oder Steuerspannung (Trigger).
„L“ für LevelOhne gedrückten „Man.“-Taster (Steuerspannung unterhalb 1,5V) ist „I/O1“ mit „O/I“ verbunden. Während der „Man.“-Taster gedrückt wird (Steuerspannung über 3,5V) ist „I/O2“ mit „O/I“ verbunden.
Master / Slave„M“ für MasterDer Umschalter agiert als „Master“: Direkt darunter befindliche „Slave“-Umschalter werden mit ihm zusammen umgeschaltet, der Master selbst ist stets unabhängig von anderen Umschaltern.
„S“ für SlaveDer Umschalter agiert als „Slave“ und wird immer mit dem über ihm befindlichen „Master“ zusammen umgeschaltet.

Per Default sind alle 8 Umschalter als „Master“ im „Toggle“-Betrieb eingestellt. Für den obersten Umschalter ist zwar der „Slave“-Modus einstellbar, der Schalter bleibt aber trotzdem unabhängig, das sich natürlich kein weiterer Umschalter über ihm befindet.

Jeder „Slave“-Umschalter kann weiterhin separat über seinen „Man.“-Taster oder eine Steuerspannung geschaltet werden, er wird lediglich beim nächsten Schaltvorgang seines „Masters“ wieder gemeinsam mit diesem umgeschaltet.

Wenn für „Master“- und „Slave“-Umschalter unterschiedliche Toggle und Level Betriebsarten eingestellt sind, gilt das Gleiche: Der Slave behält seine Betriebsart, wenn man ihn individuell schaltet, das Umschalten über seinen „Master“ erfolgt aber immer in der Toggle oder Level Betriebsart des Masters.

Einsatz für VCO-Steuerspannungen

Nachdem hier im Gegensatz zu rein mechanischen Schaltern wie etwa beim A-182-2 eine programmierbare Steuerelektronik eingesetzt wird, besteht bei kleinen „Patch-Fehlern“ theoretisch das Risiko der Schädigung des Moduls – etwa beim Verbinden zweier Ausgänge miteinander. Aus diesem Grund sind in jedem Umschalter Schutzwiderstände eingebaut, die einen Kurzschluss des Moduls verhindern.

Das führt bei Nutzung des Moduls für die Steuerung der Tonhöhe von VCOs (z.B. zum Umschalten zwischen Sequencer und Tastatur) allerdings zu hörbaren Spannungsverlusten. Hier muss zur Kompensation eines der Buffered Multiples (A-180-3 oder A-180-4) oder ein anderer Pufferverstärker (A-185-1 oder A-185-2) zwischen dem A-150-8 und dem VCO eingesetzt werden (ein Einsatz VOR dem A-150-8 bringt keine Verbesserung).

Alternativen

Eine große Zahl an Modulen bietet Umschalt-Funktionen an, die einfachste Variante ist der 4 TE schmale A-150-1, bei dem lediglich durch Anlegen einer dauerhaften Spannung (Gate) auf den zweiten Eingang (bzw. Ausgang) umgeschaltet werden kann. Der A-151 schaltet zyklisch mit einem kurzen Triggersignal bis zu vier I/O-Buchsen durch, beim A-152 kann sowohl per Trigger zyklisch weitergeschaltet werden, aber auch mit einer Steuerspannung gezielt eine bestimmte I/O-Buchse ausgewählt werden. Der A-155 Sequencer hat für jeden seiner 8 Steps eine Eingangsbuchse, die sowohl Audiosignale, als auch Steuerspannungen verarbeiten und am Ausgang ausgeben kann. Das Switched Multiple A-182-1 ist kein „echter“ Umschalter, aber sehr flexibel beim Zuordnen von bis zu 6 Ausgängen auf 2 Eingänge, die je einen der beiden Schaltstränge des (rein passiven) Multiples nutzen. Beim Einsatz mit mehr als 2 Eingangssignale muss man darauf achten, den 3., 4. usw. Eingang jeweils auf die „Aus“-Stellung zu schalten, um keinen Kurzschluss zu erzeugen. Auch der A-182-2 ist ein stromloses Modul, das vier manuell schaltbare 1:2 / 2:1 Schalter bietet.

Modul:Schalter:I/O:Steuerung:Besonderheiten:
A-150-121:2 bzw. 2:1Gate
A-150-881:2 bzw. 2:1manuell, GateToggle, Master/Slave-Konfiguration der Umschalter
A-15111:2 – 1:4 bzw. 2:1 – 4:1Trigger (zyklisch)Reset-Eingang
A-15211:8 bzw. 8:1manuell, CV, Trigger (zyklisch)direkte Adressierung per CV, Reset-Eingang, T&H, Gate-Ausgänge
A-15518:1 (nicht 1:8!)Trigger (zyklisch)„eigentlich“ ein Sequencer, Reset-Eingang, erweiterte Steuerung mit dem A-154 möglich
A-182-122:6 bzw. 6:2nur manuellumschaltbares Multiple mit zwei Schaltsträngen, stromloses Modul
A-182-241:2 bzw. 2:1nur manuellstromloses Modul

Technische Daten

Breite12 TE
Tiefe55 mm
Strombedarf40 mA (+12V) / -5 mA (-12V)

A-182-2 Quad Switch

Das Modul stellt vier unabhängige 2:1. bzw. 1:2-Schalter zur Verfügung. Mit jedem dieser Schalter lassen sich entweder zwei verschiedene Eingänge auf einen Ausgang oder ein Eingang auf zwei verschiedene Ausgänge umschalten.

Das „Nachbarmodul“ A-182-1 stellt dagegen 8 Umschalter zur Verfügung, die allerdings nicht unabhängige Schaltwege bedienen, sondern jede der 8 Buchsen einem von 2 Ein-/Ausgangs-„Schienen“ zuweisen.

Das Modul benötigt keine Stromversorgung, im Inneren werden also tatsächlich nur „Drähte umgeschaltet“.

Bedienelemente

Eingänge / Ausgänge (für jeden der 4 Schalter):

CTRL-A182-2-INOUT

Regler / Schalter (für jeden der 4 Schalter):

CTRL-A182-2-SW

Alternativen

Nach der gleichen 2:1- bzw. 1:2-Logik arbeitet auch der A-150-1 Dual VC Switch, der das Umschalten zwischen 2 Eingängen auf einen Ausgang (oder einem Eingang auf 2 Ausgänge) über eine Steuerspannung ermöglicht. Dafür hat der A-150-1 aber keine Möglichkeit, die Ein- und Ausgänge komplett voneinander zu trennen.

Noch eine deutliche Schippe obendrauf legt der recht neue A-150-8 Octal Manual/VC Programmable Switch, der 8 unabhängige (aber auch koppelbare!) 2:1/1:2 Schalter zur Verfügung stellt, die entweder manuell oder per Steuerspannung umgeschaltet werden können.

Eine 4:1 bzw. 1:4-Schaltung bietet der A-151 Sequential Switch. Das Umschalten auf den nächsten der bis zu vier Ein-/Ausgängen erfolgt hier mit einem Triggersignal.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-151 Quad Sequential Switch

Der A-151-1 Sequential Switch ist wie der A-150-1 Dual VC Switch bidirektional aufgebaut, die Ein- und Ausgänge können also vertauscht werden.

Im Fall des A-151-1 steht ein Umschalter / Verteiler bis zu 4:1 bzw. 1:4 zur Verfügung. Im Gegensatz zum A-150-1 erfolgt das Umschalten aber nicht über eine Steuerspannung, sondern mittels Trigger, der zwischen den bis zu 4 Ein- / Ausgängen zyklisch weiterschaltet.

Die Anzahl I/O-Buchsen kann mit einem Schalter von 4 auf 3 oder 2 reduziert werden, daneben steht auch ein Eingang für einen Reset-Trigger zur Verfügung.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A151-IN

Die hier gewählten Zuordnungen von »I/O1« bis »I/O4« zu Eingängen sind völlig willkürlich. Genauso gut kann man die Buchsen als Ausgänge verwenden (und »O/I« als Eingang).

Ausgänge:

CTRL-A151-OUT

Die hier gewählte Zuordnung von »O/I« als Ausgang ist völlig willkürlich. Genauso gut kann man die Buchse als Eingang verwenden (und »I/O1« bis »I/O4« als Ausgänge).

Regler / Schalter:

CTRL-A151-SW

Umschalter für VCO-Ausgänge

Ein manueller Umschalter zwischen vier Schwingungsformen.

Die Ausgänge der verschiedenen Schwingungsformen eines Oszillators werden mit den »I/O«-Buchsen des A-151-1 verbunden, mit einem A-164-1 (oder einer beliebigen anderen Trigger-Quelle) kann nun bequem zyklisch zwischen den Schwingungsformen umgeschaltet werden.

Frequenzteiler

Der Einsatz als Frequenzteiler für Clocksignale hat den Vorteil, dass das nächste Clocksignal immer »auf die 1« ausgegeben wird: Trigger / Gate in Eingang 1 und gleichzeitig in den »Trig. In« Eingang. Die Frequenzteilung ist über den Schalter »Steps« von 1/2 bis 1/4 einstellbar.

Aktuelle Version bis +/-12 V

Ältere Versionen des Moduls (vor Mai 2004) können nur Signale zwischen -8 V und +8 V verarbeiten. Die aktuellen A-151-1 (Platinenaufdruck »A-151 DUAL VC SWITCH VERSION 2«) erlauben zwischen -12 V und +12 V (z.B. Gate / Trigger).

Einsatz für VCO-Steuerspannungen

Nachdem hier im Gegensatz zu rein mechanischen Schaltern wie etwa beim A-182-2 eine programmierbare Steuerelektronik eingesetzt wird, besteht bei kleinen „Patch-Fehlern“ theoretisch das Risiko der Schädigung des Moduls etwa beim Verbinden zweier Ausgänge miteinander. Aus diesem Grund sind in jedem Umschalter Schutzwiderstände eingebaut, die einen Kurzschluss des Moduls verhindern.

Das führt bei Nutzung des Moduls für die Steuerung der Tonhöhe von VCOs (z.B. zum Umschalten zwischen Sequencer und Tastatur) allerdings zu hörbaren Spannungsverlusten. Hier muss zur Kompensation eines der Buffered Multiples (A-180-3 oder A-180-4) oder ein anderer Pufferverstärker (A-185-1 oder A-185-2) zwischen dem A-151 und dem VCO eingesetzt werden (ein Einsatz VOR dem A-151 bringt keine Verbesserung).

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-182-1 Switched Multiples

Die A-182-1 Switched Multiples stellen 8 Buchsen zur Verfügung, die mit Schaltern auf 2 »Busse« verteilt werden können.

Auf diese Weise kann man nicht nur flexibel die Verteilergröße variieren (8-fach, 2×4-fach, 3-fach und 5-fach), sondern auch im laufenden Betrieb Signale anderen Zielen zuweisen.

Ein paar davon sind bei fast jedem etwas komplexeren Patch von mir im Einsatz, die Kombination von Multiple und Umschalter ist einfach praktisch und schnell bedienbar.

Bedienelemente

Ein- / Ausgänge:

CTRL-A182-1-INOUT

Regler / Schalter:

CTRL-A182-1-SW

Umschalten zwischen Modulationsquellen

Wenn Sie zwei verschiedene Modulationssignale »Bus« 1 bzw. »Bus« 2 zugewiesen haben, können Sie die Modulationseingänge der Empfänger-Module mit den restlichen Buchsen verbinden und sehr einfach mit den Schaltern (neben den als »Ausgang« benutzten Buchsen) zwischen den beiden Modulationsquellen umschalten.

Auch diese Multiples sind keine Mischer!

Verbinden Sie niemals zwei Audiosignale oder Steuerspannungen mit demselben »Bus«! Nicht alle Module vertragen einen kurzgeschlossenen Ausgang.

Technische Daten

Breite6 TE
Tiefe20 mm
Strombedarf0 mA (+12V) / -0 mA (-12V)

A-150-1 Dual Voltage Controlled Switch

Der A-150-1 Dual Voltage Controlled Switch verfügt über zwei identische Submodule. Jedes der Submodule ist ein bidirektionaler 2:1 Umschalter, d.h. Ein- und Ausgänge können in diesem Modul vertauscht werden. Damit haben wir zwei Einsatzmöglichkeiten:

  • Einer von zwei Eingängen wird mit einem Ausgang verbunden, der andere Eingang bleibt stummgeschaltet.
  • Oder: ein Eingang wird auf einen von zwei Ausgängen gelegt, in diesem Fall bleibt der andere Ausgang stummgeschaltet.

Die Auswahl, welcher Eingang mit dem Ausgang bzw. welcher Ausgang mit dem Eingang verbunden wird, erfolgt über eine Steuerspannung.

Bedienelemente

Eingänge (doppelt vorhanden):

CTRL-A150-IN

Ausgänge:

CTRL-A150-OUT

Aktuelle Version bis +/-12 V

Ältere Versionen des Moduls (vor 2004) können nur Signale zwischen -8 V und +8 V verarbeiten. Die aktuellen A-150 (Platinenaufdruck »A-150 DUAL VC SWITCH VERSION 2«) erlauben zwischen -12 V und +12 V und damit auch das Umschalten von Gate- / Triggersignalen.

Umschalten der Reihen eines Sequencers

Auch bei nur einem A-155 Sequencer muss man nicht auf 16 Schritte verzichten, mit dem A-150-1 und einem A-154 Sequencer Controller lassen sich die beiden Spuren des A-155 abwechselnd abspielen.

Der Ausgang „9-16 / A3“ aus dem A-154 Sequencer Controller steuert dabei beide Schalter im A-150-1 gleichzeitig (Verteilung der Steuerspannung mit Multiples). Auf diese Weise kann sowohl für die Steuerspannungen als auch für die Triggersignale aus dem A-155 Sequencer zwischen oberer und unterer Reihe umgeschaltet werden.

Ein Beispiel zum Umschalten von zwei A-155 Sequencern finden Sie bei der Beschreibung des A-154 Sequencer Controllers.

Einsatz für VCO-Steuerspannungen

Nachdem hier im Gegensatz zu rein mechanischen Schaltern wie etwa beim A-182-2 eine programmierbare Steuerelektronik eingesetzt wird, besteht bei kleinen „Patch-Fehlern“ theoretisch das Risiko der Schädigung des Moduls etwa beim Verbinden zweier Ausgänge miteinander. Aus diesem Grund sind in jedem Umschalter Schutzwiderstände eingebaut, die einen Kurzschluss des Moduls verhindern.

Das führt bei Nutzung des Moduls für die Steuerung der Tonhöhe von VCOs (z.B. zum Umschalten zwischen Sequencer und Tastatur) allerdings zu hörbaren Spannungsverlusten. Hier muss zur Kompensation eines der Buffered Multiples (A-180-3 oder A-180-4) oder ein anderer Pufferverstärker (A-185-1 oder A-185-2) zwischen dem A-150-1 und dem VCO eingesetzt werden (ein Einsatz VOR dem A-150-1 bringt keine Verbesserung).

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-155 Analog/Trigger Sequencer

Der A-155 Analog / Trigger Sequencer ist ein gut ausgestatteter Sequencer mit 2 x 8 Schritten, drei Trigger- und einer Gate-Spur, sowie zwei Spuren für Steuerspannungen.

Die Trigger 1 und 2 sind immer alternativ, ebenso Trigger 3 und das Gatesignal. Für die beiden Steuerspannungen lassen sich separate Einstellungen für »Glide« (Portamento) vornehmen.

Daneben ist das Modul über die „External CV/Audio Inputs“ auch als luxuriöser 8:1 Switch einsetzbar – sowohl für Steuerspannungen, als auch für Audiosignale.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A155-IN1

CTRL-A155-IN2

Ausgänge:

CTRL-A155-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A155-SW1

CTRL-A155-SW2

CTRL-A155-SW3

Umschalten zwischen den beiden Spuren (16 Schritte)

Wenn die 8 Schritte mal zu wenig werden, kann man – auch ohne A-154 – zwischen den beiden Steuerspannungs-Spuren umschalten. Dazu wird das Clocksignal aufgesplittet und in einen A-160-1 Frequenzteiler geleitet. Hier verwenden wir die »/8«-Teilung, um mit Hilfe eines A-150-1 Switches umzuschalten.

Achtung: da der Frequenzteiler »hochzählt«, d.h. beim 8. Schritt ein Gatesignal ausgibt, beim 16. dieses wieder ausschaltet usw. erhalten wir zunächst ein asynchrones Verhalten zum Sequencer, der ja eigentlich zum 9. Schritt, zum 17. usw. umgeschaltet werden sollte. Abhilfe kann hier ein manueller Reset des A-160-1 Frequenzteilers schaffen (der Reset sollte zum Schritt 2 des A-155 erfolgen).

Oszillator, Filter und Hüllkurven vom Sequencer gesteuert

Die obere Steuerspannungs-Spur eignet sich sehr gut für die Steuerung der Tonhöhe von VCOs, da bequem zwischen 1, 2 und 4 Oktaven Tonumfang umgeschaltet werden kann. Dazu kann man z.B. die Eckfrequenz mit der unteren Steuerspannungs-Spur modulieren.

»Trig 1« könnte einen A-140 steuern, für spezielle Akzente wird mit »Trig 2« ein zweiter A-140 (mit anderen Einstellungen) ausgelöst, der ebenfalls VCA und VCF steuert. Damit lassen sich Akzente erzeugen, die weit über bloßes „lauter werden“ von anderen Sequzencern hinausgehen. Um diese Akzente zu setzen, wird beim jeweiligen Schritt an Stelle von „Trig 1“ einfach „Trig 2“ mit dem Kippschalter dieses Schrittes ausgewählt.

Zwei A-140 werden durch den A-155 gesteuert. Der erste ist für »normale« Töne, der zweite ADSR-Generator kann mit einer anders eingestellten Hüllkurve für besondere Akzente eingesetzt werden.

Sinnvolle Ergänzungen

Obwohl der A-155 bereits in der Grundversion über eine große Palette an Möglichkeiten verfügt, lassen sich in Kombination mit dem A-154 Sequencer Controller weitaus komplexere Abläufe realisieren. Mit seiner Hilfe kann man beispielsweise zwei A-155 zu einem 4-spurigen Sequencer oder (mit einem zusätzlichen A-150-1 Switch) zu einem 16-stufigen Sequencer kombinieren.

Ein für tonale Sequencen weiteres sinnvolles Zusatzmodul ist der A-156 Dual Quantizer, der die Ausgangsspannungen des Sequencers auf Halbtonschritte oder auch Dur-/Molltonleitern begrenzen kann.

Technische Daten

Breite50 TE
Tiefe40 mm
Strombedarf80 mA (+12V) / -20 mA (-12V)