A-184-2 Voltage Controlled Crossfader / Triangle-to-Sine Waveshaper

Das Modul A-184-2 beherbergt eine zunächst ungewöhnlich wirkende Kombination von Teilmodulen: Einen sehr spezialisierten Waveshaper, der aus einem Dreieck- ein Sinus-Signal formen kann (Sinus-Konverter) und dazu noch einen spannungsgesteuerten Crossfader.

Dabei ist der Crossfader intern mit dem Eingang und dem Ausgang des Sinus-Konverters vorverbunden, so dass man das Dreieck und den Sinus überblenden kann.

Die neuen A-111-2 VCOs von Doepfer haben eine vergleichbare Schaltung bereits an Bord, aber ältere VCOs wie der A-110-1 oder der A-111-1 arbeiten noch mit einer einfacheren und ungenaueren Sinus-Konversion, viele andere (A-110-2, A-111-3, A-111-4) verzichten ganz auf den Sinus und können mit dem kleinen Modul „nachgerüstet“ werden.

Sowohl Sinus-Konverter als auch Crossfader können nicht nur mit Signalen im Audiobereich eingesetzt werden, sondern sind durch ihre Gleichspannungskoppelung auch für LFOs usw. geeignet: Auch hier überwiegt die Zahl der Module, die kein Sinus-Signal zur Verfügung stellen (A-143-3, A-143-4, A-145-4, A-146 oder die beiden LFOs im A-111-5).

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A184-2-IN

Ausgänge:

CTRL-A184-2-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A184-2-SW

Anpassung erforderlich!

Die beiden Trimmpotis für DC Offset und Sinus-Form.

Ohne weitere Anpassung liefert der Sinus-Konverter bei vielen VCOs eher „abenteuerliche“ Ergebnisse aus dem Dreiecks-Signal, die nur entfernt nach einem sauberen Sinus aussehen und klingen. Das muss freilich kein Nachteil sein und kann auch ganz gezielt zur Klangveränderung eingesetzt werden.

Um das Modul auf einen VCO oder LFO einzustellen, stehen auf der Oberseite der Platine zwei Trimmpotis zur Verfügung. Mit dem linken Trimmpoti kann man einen DC-Offset des Eingangssignals ausgleichen, wenn das Signal durch einen Gleichspannungsanteil asymmetrisch verschoben ist. Mit dem rechten lässt sich die Form der Sinuskonvertierung anpassen: Bei Rechtsanschlag ist das Dreieck fast unverändert, bei Linksanschlag nähert sich der Sinus einem abgerundeten Rechteck-Signal an.

Bei meinem A-143-3 LFO hatte der Konverter eigentlich schon „out of the box“ sehr gute Ergebnisse geliefert:

Dreieck aus dem A-143-3.
Der Sinus-Konverter erzeugt ein recht sauberes Signal, das noch leichte „Anspitzungen“ zeigt.

Auch beim Blick auf die Spektren der beiden Signale sieht man, dass der Sinus nur noch geringe Obertonanteile hat, allerdings noch kein ganz reiner Sinus ist:

Spektrum des Dreiecks aus dem A-143-3.
Spektrum des Sinus-Signals. Noch nicht 100% „sauber“.

Bei einem A-110-1 dagegen gab es bei der unteren Teilschwingung ganz merkwürdige Verzerrungen, die Schwingungsform war auch etwas „breitschultriger“, als ein normaler Sinus. Offensichtlich war das Eingangssignal zu hoch gepegelt und lieferte Verzerrungen, die durch einen Abschwächer und Feineinstellung am Trimmpoti für die Form der Sinus-Konvertierung deutlich verringert werden konnten.

Man kann aber auch den Weg anders herum gehen und gezielt mit zu hohem Eingangspegel und übertriebener Einstellung der Trimmpotis den Klang verändern.

Erster Versuch: Verzerrungen am unteren Rand der Schwingung und noch zu breite Schwingungsform.
Im Analyzer sieht man deutlich die Obertöne aus der Verzerrung.
Die Verzerrung ist mit einem vorgeschalteten Abschwächer reduziert, die Schwingungsform angepasst.
Schon ganz gut, wenn auch nicht 100% optimal.
Erhöhter Eingangspegel, Trimmpoti für DC-Offset verstellt, Trimmpoti für die Sinus-Form in Richtung „Rechteck“ verstellt.
Stark angereichertes Obertonspektrum.

Der Crossfader

Der Crossfader ist vorbelegt mit dem konvertierten Sinus (Eingang „A) und dem ursprünglichen Dreieck (Eingang „B“). Allzu massiv ist der hörbare Unterschied zwischen den beiden Schwingungsformen allerdings nicht gerade (das Dreieck hat aufgrund der ungeraden Obertöne einen leicht hohlen Klangcharakter), aber z.B. im Kontext von Frequenzmodulationen zwischen VCOs dann durchaus signifikant.

Der Sinus-Konverter invertiert übrigens die Schwingung, so dass man evtl. den ursprünglichen Dreiecks-Ausgang des VCOs / LFOs abzweigen und erst nach einem Invertierer in den Crossfader-Eingang „B“ einspeisen sollte, um einen gleichmäßigen Übergang zwischen Dreieck und Sinus zu erhalten. Ansonsten wird man im mittleren Bereich des Crossfaders einen deutlichen Einbruch des Signals aufgrund der Phasenauslöschungen hören (im Prinzip wird der Grundton dabei ausgelöscht und man hört nur noch die unterschiedlichen Obertöne aus Dreieck und Sinus).

Der Sinus-Konverter invertiert das Eingangssignal.

Die folgenden Klangbeispiele zeigen eine manuelle Überblendung von einem Dreieck aus dem A-110-1 mit dem erzeugten Sinus. Ich starte jeweils mit Rechtsanschlag des Crossfader-Reglers, also mit dem ursprünglichen Eingangssignal.

Aufgrund von Phasenauslöschungen durch den invertierten Sinus ist ein Lautstärkeeinbruch beim Überblenden zu hören.
Wird stattdessen ein invertiertes Dreieck-Signal dem Crossfader zugeführt, hört man einen weichen Übergang vom Dreieck zum Sinus.

Der Sinus-Konverter als Waveshaper

Sägezahnsignal nach der Bearbeitung durch den Sinus-Konverter. Aus dem fallenden Sägezahn des A-110-1 wird ein stark abgerundeter steigender Sägezahn.

Da die für den eher „experimentellen“ Einsatz nützlichen Parameter leider nur als Trimmpotis ausgelegt sind, ist die Nutzung des Moduls als Waveshaper eingeschränkt. Man muss halt jedes Mal das Modul aus dem Rahmen schrauben und mit einem kleinen Kreuzschlitz-Schraubendreher die Potis bedienen.

Wir haben oben bereits die Klangbearbeitung eines Dreiecks gesehen, aber auch mit einem Sägezahn als Eingangssignal lassen sich hörbare Veränderungen im Obertonspektrum generieren. Rechteck-Signale verändern sich nicht durch den A-184-2.

Für die Klangbeispiele wurden ein Dreieck bzw. ein Sägezahn aus einem A-110-1 verwendet. DC-Offset und Shape-Trimmpotis sind deutlich „verstellt“. Wir hören zunächst jeweils das Original-Signal, das dann manuell zum bearbeiteten Signal aus dem A-184-2 übergeblendet wird. Der Effekt ist allerdings eher subtil als „massiv“.

Dreieck-Signal.
Sägezahn-Signal.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe35 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -30 mA (-12V)

A-138d Crossfader / Effect Insert Module

Der A-138d FX Insert / Crossfader ist ein praktischer Helfer, wenn es darum geht, externe Effektgeräte (Gitarrenfußpedale) in ein Modularsystem zu integrieren.

Dazu sind Anschlussbuchsen für die großen 6,35 mm Klinkenstecker vorhanden, das A-100 System verwendet sonst fast ausschließlich 3,5 mm Miniklinkenstecker.

Zudem kann das Audiosignal abgeschwächt werden, um nicht im »Bodentreter« zu Verzerrungen zu führen. Anschließend wird es wieder auf A-100-Niveau verstärkt.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A138d-IN

Ausgänge:

CTRL-A138d-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138d-SW

Integration von Effektgeräten

Das Modul wird nützlich, wenn ein Effektgerät irgendwo innerhalb des Signalwegs integriert werden soll – z.B. ein dezenter Overdrive-Effekt zwischen VCOs und Filter.

Ein externer Effekt wird zwischen VCO und VCF eingebaut.

Auch für interne Module

Das Modul kann natürlich auch als »Dry / Wet«-Regler für Effekte aus A-100-Modulen, wie z.B. dem A-189-1 VC Bit Modifier oder der A-128 Fixed Filter Bank verwendet werden.

Für interne Module: Das Eingangssignal wird in die »In 1«-Buchse geführt, die zweite »In 1«-Buchse wird dabei als »Mini-Multiple« verwendet: Das Eingangssignal wird hier abgezweigt und in den Bit Modifier weitergeleitet. Der Ausgang des A-189-1 wird mit der (oberen!) »In 2« Buchse verbunden, so dass schließlich zwischen dem Originalsignal und dem Ausgangssignal des A-189-1 überblendet werden kann.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe40 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -20 mA (-12V)

A-138e Quad Three-Way Crossfader / Mixer / Polarizer

Das Modul ist ein Auslaufmodell und wird künftig nicht mehr hergestellt werden.

Stand: September 2021

Der A-138e Quad Crossfader / Mixer / Polarizer besteht aus vier identischen Sub-Modulen, die auf kleinem Raum wieder eine Reihe von recht unterschiedlichen Funktionen bereitstellen. Das Ganze auf noch moderaten 16 TE ist ein nettes »Schweizer Taschenmesser« zum Mischen und Überblenden von Audiosignalen oder Steuerspannungen.

Doepfer nennt nicht weniger als 5 unterschiedliche Funktionen für das Modul. Welche davon genutzt wird, hängt von der Stellung des Schalters, sowie davon ab, welche der Eingangsbuchsen verwendet werden. Die Vielseitigkeit bedeutet hier eine gewisse Einarbeitungszeit, bis man das Modul intuitiv und schnell einsetzen kann.

Bedienelemente (4-fach identisch vorhanden)

Eingänge:

CTRL-A138e-IN

Ausgänge:

CTRL-A138e-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A138e-SW

Einsatz als dreifacher Crossfader:

Dreifacher Crossfader.

Bei Nutzung aller 3 Eingangsbuchsen kann der Ausgang zwischen den 3 Signalen von »A« über »B« nach »C« weich überblendet werden: Reglerposition ganz links gibt nur »A« aus, zwischen links und der Mitte eine Mischung von »A« und »B«, ganz in der Mitte nur »B«, weiter rechts dann eine Mischung aus »B« und »C« und bei ganz rechter Position nur Signal »C«. Der Schalter für den Eingang B befindet sich auf der rechten Position.

Einsatz als zweifacher Crossfader:

Zweifacher Crossfader.

Wenn man nun den Stecker aus der Buchse »B« zieht, bleibt ein Crossfader für »A« und »B« übrig (der Schalter unter der Buchse »B« befindet sich auf der linken Position – damit ist der Schaltkontakt der Buchse »B« offen). Der Regler bestimmt wie bei einem klassischen Crossfader das Mischungsverhältnis von »A« und »C«: Ganz links liegt nur »A« am Ausgang an, in der Mitte beide Signale mit gleichem Pegel, ganz rechts nur Signal »C«.

Einsatz als zweifacher Abschwächer:

Zweifacher Abschwächer.

Ähnlich dem Crossfader, nur ist diesmal der Schalter unter der Buchse »B« auf der rechten Position, der Schaltkontakt der Buchse »B« wird damit geerdet. Das hat zur Folge, dass in der Mittelposition des Reglers kein Signal zu hören ist. Ansonsten kann das Signal »A« mit der linken Hälfte des Reglerwegs eingeblendet werden (Maximum bei Reglerposition ganz links), Signal »C« mit der rechten Hälfte der Reglerposition.

Einsatz als einfacher Polarisierer:

Einfacher Polarisierer.

Das Eingangssignal liegt nur an Buchse »A« an, »B« und »C« bleiben ungenutzt. Intern ist aber »C« eine Schaltbuchse, an der ohne Stecker das invertierte Signal von »A« anliegt. Somit wird zwischen »A« und einem invertierten Signal »A« überblendet. Der Regler bestimmt jetzt Pegel und Polarisierung des Eingangssignals: Ganz links wird das Eingangssignal von »A« ausgegeben, in Mittelstellung kein Signal und ganz rechts das invertierte Eingangssignal »A«.

Kombination aus Crossfader und Polarisierer (2 Eingangssignale):

Kombination aus Crossfader und Polarisierer.

Eingangssignale liegen diesmal an den Buchsen »A« und »B« an – und somit das invertierte Signal von »A« an der Schaltbuchse »C«: Damit haben wir wieder einen dreifachen Crossfader, diesmal aber zwischen »A« und »B« auf der linken Hälfte des Reglerwegs und zwischen »B« und dem invertierten »A« auf der rechten Seite des Reglerwegs.

Eigentlich haben wir also immer einen dreifachen Crossfader vor uns, aber bei unbenutzter Buchse »B« kann diese entweder »ignoriert« (Schalter links) oder als »leeres Signal« (Schalter rechts) eingesetzt werden, bei ungenutzter Buchse »C« liegt dort das invertierte Signal von »A« an und ermöglicht den Einsatz als Polarisierer.

Notfalls auch als einfacher Inverter

Das Modul kann auch als einfacher Invertierer genutzt werden, da das invertierte Signal der Eingangsbuchse »A« an einer separaten Ausgangsbuchse anliegt.

Mischung der drei oberen Sektionen

Bei Bedarf können die obersten drei Sektionen in der untersten Sektion gemischt werden – damit lassen sich auch vergleichsweise komplexe Crossfades 7 Mischungen realisieren.

Über das Setzen eines internen Jumpers kann das unterste Sub-Modul als Mischer für die oberen drei Sub-Module genutzt werden. Werkseitig ist dieser nicht gesetzt und nur auf einen der beiden Pins aufgesteckt.

Alternativen

Das extrem flexible, aber mit 16 TE auch recht üppige Modul wird künftig nicht mehr hergestellt werden. Eine Alternative ist das neu angekündigte Modul A-138f, das zwar nur zwei Dreifach-Crossfader (und voraussichtlich auch nur diese Betriebsart) bietet, dafür aber lediglich 4 TE Platz benötigt.

Technische Daten

Breite16 TE
Tiefe30 mm
Strombedarf10 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-134-2 Dual Voltage Controlled Crossfader

Der A-134-2 Dual Voltage Controlled Crossfader enthält zwei Teilmodule, mit denen jeweils zwischen zwei Eingangssignalen »A« und »B« überblendet werden kann. Mit Jumpern kann das Modul individuell angepasst werden (Steuerspannung positiv / bipolar, gemeinsamer Ausgang für beide Crossfader).

Das Modul sieht eigentlich recht einfach aufgebaut aus, gewinnt aber deutlich an Komplexität durch vorbelegte Verbindungen der Ein- und Ausgänge über Schaltbuchsen. So lässt sich damit z.B. auch ein vierfach-Crossfader realisieren, der dann mit den beiden Steuerspannungen eines Joysticks kontrolliert wird. Das Modul ist aus einer Sonderanfertigung für die Isländische Gruppe „Gus Gus“ hervorgegangen.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A134-2-IN

Ausgänge:

CTRL-A134-2-OUT

»Vektorsynthese«

Die beiden Crossfader des A-134-2 werden mit einem A-174-1 Joystick gesteuert.

Für »normales« Überblenden von zwei Signalen ist der A-134-2 eigentlich zu schade und ohne eigene Regler muss man ja auch erst geeignete Spannungsquellen mit ihm verbinden. Aber in Verbindung mit einem A-174-1 Joystick lassen sich vier Signale überblenden – »Vektorsynthese« lässt grüßen!

Ändern der Konfiguration

Um »Out 2« als gemeinsamen Ausgang zu nutzen, muss der Jumper JP6 entfernt, sowie JP4 und JP5 verbunden werden. Auch JP2 und JP3 sollten entfernt werden, um die positiven und negativen Steuerspannungen des Joysticks zu nutzen.

JP2 gesetzt: Steuerspannung 0V – 5V (oberes Teilmodul). JP2 nicht gesetzt: Steuerspannung -2,5V – +2,5V (oberes Teilmodul). JP3: wie JP2, aber für unteres Teilmodul. Wenn das untere Teilmodul als Summenausgang arbeiten soll: JP6 entfernen und zugleich die beiden Jumper JP4 und JP5 mit einer kurzen isolierten Leitung verbinden.
Jumper:gesetzt:nicht gesetzt:
JP 2kein Offset für obere EinheitOffset +2,5V für obere Einheit
JP 3kein Offset für untere EinheitOffset +2,5V für untere Einheit
JP 4, JP5 & JP6Alle gesetzt: Individuelle Ausgänge für obere und untere Einheit
JP 6Wenn JP 4 & JP 5 verbunden sind: Out 2 ist der gemeinsame Ausgang für beide Einheiten, Out 1 wird nicht verwendet

3-in-2 Crossfading

Komplexes 3-in-2 Crossfading (Vorbelegung des Moduls): Das Signal von »1B« wandert von »Out 2« nach »Out 1« und ersetzt dort das Signal »1A«. Gleichzeitig wird es selbst (am Ausgang »Out 2«) durch das Signal »2B« ersetzt.

Das Ausnutzen der Vorbelegung erlaubt ein komplexes Crossfading von 3 Audio- oder CV-Quellen auf 2 Ausgänge.

Belegt werden dabei nur die Eingangsbuchsen »In 1A«, »In 1B« und »In 2B«, sowie der Steuerungseingang »CV 1«. Bei minimaler Steuerspannung an »C V1« wird an »Out 1« das Signal von »In 1A«, an »Out 2« das Signal von »In 1B« ausgegeben. Bei maximaler Steuerspannung an »CV 1« wird an »Out 1« das Signal von »In 1B«, an »Out 2« das Signal von »In 2B«. Somit wird »In 1B« nicht nur mit zwei verschiedenen anderen Signalen überblendet, sondern »wandert« auch noch vom Ausgang »Out 2« zu »Out 1«.

Die Abbildung zeigt schematisch die Lautstärkekurven der drei Eingangssignale auf den Ausgängen »Out 1« (oben dargestellt) und »Out 2« (unten dargestellt). Die X-Achse stellt zunehmende Steuerspannung am Eingang »CV 1« dar.

VC Panner

Wird nur der Eingang »1B« benutzt, dann kann das Modul auch als Stereo-Panner zwischen den Ausgängen »Out 1« und »Out 2« eingesetzt werden: Gesteuert wird das Panning über »CV 1«.

Alternativen

Deutlich mehr Übersicht über die Funktionen bei im Vergleich eingeschränkterem Funktionsumfang bietet das Modul A-134-1 Voltage Controlled Panning/Crossfader, das dafür aber auch doppelt so breit ist. Der zusätzliche Platzbedarf wird hauptsächlich für eine Reihe von Abschwächern für Audio und Steuerspannungen benötigt, die beim A-134-2 komplett fehlen.

Technische Daten

Breite4 TE
Tiefe45 mm
Strombedarf20 mA (+12V) / -10 mA (-12V)

A-134-1 Voltage Controlled Panner/Crossfader

Der A-134-1 VC Panning / Crossfader kann entweder 1 Eingangssignal auf 2 Ausgänge verteilen (Panner) oder aber 2 Eingangssignale auf 1 Ausgang überblenden (Crossfader). Beides ist sowohl manuell, als auch spannungsgesteuert möglich. Die erste Version des Moduls (bis 2013) konnte nur für Audiosignale (nicht für langsame Steuerspannungen) eingesetzt werden, bei der aktuellen Baureihe sind auch Steuerspannungen möglich (an Stelle des CEM3321 wird heute ein SSM2164 verwendet).

Die Überblendung bzw. das Panning wird mit zwei LEDs (für links / rechts beim Panning bzw. die beiden Audioeingänge und ihre Überblendung) angezeigt.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A134-IN

Ausgänge:

CTRL-A134-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A134-SW

Überblenden zwischen zwei Eingängen

Das Modul kann gut eingesetzt werden, um beim A-101-1 Vactrol Filter zwischen zwei Filtertypen überzublenden. Dazu wird das Eingangssignal mit der Panner-Funktion auf zwei Ausgänge aufgeteilt und die beiden Ausgänge dann z.B. in den HP und den LP Eingang geleitet. Das »Morphing« zwischen den Filtertypen kann dann z.B. über eine Hüllkurve gesteuert werden.

Spannungsgesteuertes Überblenden an zwei Audioeingängen des A-101-1 Vactrol Filters (und damit Überblenden zwischen Hochpass- und Tiefpassfilter).

Autopanner

Für einen Autopanner wird der A-134-1 am Ende der Signalkette eingebaut und mit einem LFO moduliert. Auch die Steuerung über einen Sequencer ist reizvoll.

Einsatz als Panner am Ende der Signalkette – hier nach einer A-111-5 Mini Synthesizer Voice geschaltet, deren LFO den A-134-1 Panner moduliert.

Alternativen

Sowohl einen spannungsgesteuerten Panner als auch einen spannungsgesteuerten Crossfader können Sie auch mit dem Modul A-134-2 realisieren, das mit 4 TE deutlich platzsparender angelegt ist. Allerdings hat es keine Abschwächer für Eingänge oder Steuerspannung und ist durch die im Vergleich zum A-134-1 höhere Komplexität der Anwendungsmöglichkeiten etwas weniger „intuitiv“ in der Anwendung.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe40 mm
Strombedarf40 mA (+12V) / -20 mA (-12V)