A-103 18dB Low Pass Filter

Das 18dB Filter ist nach dem Vorbild eines recht bekannten und beliebten kleinen Bass-Synthesizers entstanden: Im Prinzip wird auch hier eine Transistorkaskade wie beim 24 dB Moog-Filter eingesetzt, aber nur mit drei statt vier Polen, und somit mit einer etwas geringeren Flankensteilheit. Das Design entstammte möglicherweise einem kostenseitigen Rotstift Anfang der achtziger Jahre – heute sind die kleinen Silberkisten längst Kult und auf dem Gebrauchtmarkt sehr teuer.

Bedienelemente

Eingänge:

CTRL-A103-IN

Ausgänge:

CTRL-A103-OUT

Regler / Schalter:

CTRL-A103-SW

Standardfilter? Acid?

Auch ein A-103 kann problemlos als Standardfilter eingesetzt werden, der Klangcharakter ist allerdings anders als z.B. beim A-102 oder A-120 (schon aufgrund der 18dB Flanken­steilheit beim A-103).

Ob das Modul ein »amtlicher« Ersatz für die Silberkiste ist, soll hier nicht Thema sein. Eine klangliche Verwandtschaft ist schon da, aber Unterschiede in Details sind wie immer Geschmacksfrage. Im Vergleich zu anderen Filtern ist die Eigenresonanz etwas verhalten und auch die mögliche Übersteuerung ist etwas zurückhaltender als z.B. bei den aktuellen A-120 Filtern.

Klangbeispiele

Unser übliches Setup: Die Sägezahn-Ausgänge von drei A-110-1 VCOs werden gemischt, ein VCO ist eine Oktave nach unten transponiert. Ein A-142-1 VC Decay steuert das Filter und einen A-132-3 VCA. Tonhöhe und Trigger stammen von einem einfachen Arpeggiator.

Während jeder Audioaufnahme wird die Filtereckfrequenz manuell von 0 auf 10 und wieder zurück gedreht, der CV2-Regler für die Steuerung durch die A-142-1-Hüllkurve steht auf etwa 2 (was bereits dazu führt, dass das Filter nicht mehr vollständig schließt).

Eingangslevel: 5, Resonance: 0.
Eingangslevel: 5, Resonance: 5.
Eingangslevel: 5, Resonance: 10.
Eingangslevel: 10, Resonance: 0.
Eingangslevel: 10, Resonance: 5.
Eingangslevel: 10, Resonance: 10.

Technische Daten

Breite8 TE
Tiefe55 mm
Strombedarf30 mA (+12V) / -10 mA (-12V)